China droht nach Trumps Zoll-Forderung mit Konsequenzen

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China,

China hat auf Trumps Forderung nach hohen Zöllen und Russland-Sanktionen mit Konsequenzen gedroht.

Container werden im Hafen von Savannah auf ein Schiff verladen.
Trump hatte weitere Russland-Sanktionen der USA daran geknüpft, dass alle NATO-Staaten Zölle in Höhe von 50 bis 100 Prozent auf chinesische Importe erheben. (Symbolbild) - dpa

China hat nach der Forderung von US-Präsident Donald Trump, alle NATO-Staaten sollten hohe Zölle auf chinesische Waren erheben und kein russisches Öl mehr kaufen, mit Konsequenzen gedroht. Sollten Chinas Interessen geschädigt werden, werde die Volksrepublik Gegenmassnahmen ergreifen und ihre Sicherheit sowie Entwicklungsinteressen verteidigen, sagte Aussenamtssprecher Lin Jian in Peking.

Das Vorgehen der USA sei ein «typischer Fall einseitiger Schikane». China hoffe, dass die USA bei ihren Worten und Taten Vorsicht walten lasse und Meinungsverschiedenheiten in Handel und Wirtschaft durch Dialog löse, erklärte zudem das Handelsministerium in einer eigenen Stellungnahme.

Trump hatte zuvor weitere Russland-Sanktionen der USA daran geknüpft, dass alle NATO-Staaten Zölle in Höhe von 50 bis 100 Prozent auf chinesische Importe erheben und kein russisches Öl mehr kaufen. Ihm zufolge soll dies helfen, den Krieg in der Ukraine zu beenden.

Trumps Strategie zur Beendigung des Ukraine-Konflikts

Trump will damit erreichen, dass China seinen Einfluss auf Moskau nutzt, um im Angriffskrieg gegen die Ukraine an den Verhandlungstisch zu kommen. Die Zölle würden laut Trump dann aufgehoben, wenn der Krieg zwischen Russland und Ukraine endet. China gibt sich in dem Konflikt neutral, gilt aber als enger und einflussreicher Partner Moskaus.

Bislang brachte Peking Lösungsvorschläge für den Krieg vor, welche die Ukraine zurückwies, weil darin hauptsächlich Russlands Forderungen beherzigt wurden. Trumps äusserte sich parallel zu den in Spanien laufenden Gesprächen zwischen China und den USA, in denen Vertreter der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt über ihre Handelsbeziehungen sprechen.

Bis November gilt noch eine Pause in dem Zollstreit, der im Frühjahr eskalierte. Peking und Washington hatten dabei Aufschläge von mehr als 100 Prozent auf Warenimporte aus dem jeweils anderen Land erhoben.

Kommentare

User #2707 (nicht angemeldet)

Das hat mit china nichts zu tun ... was laberst du für einen blödsinn?

User #4322 (nicht angemeldet)

Wer es bis heute noch immer nicht bemerkt hat von wem die ganze Welt schikaniert und erpresst wird, sollte spätestens ab jetzt etwas dagegen tun. Wenn Europas Angsthasen an einem USA Boykott schon nicht mitmachen, sollten das alle anderen tun z.B. alle BRICS Mitglieder und Co.

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