China besorgt über Eskalation zwischen Pakistan und Afghanistan
China sieht eine Verschärfung des Konflikts zwischen Afghanistan und Pakistan und ruft zu raschem Dialog auf.

«Als Nachbar und Freund ist China zutiefst besorgt über die Eskalation des Konflikts und zutiefst bestürzt über die dadurch verursachten Toten und Verletzten», sagte Aussenamtssprecherin Mao Ning in Peking. Sie sagte, die Intensität des Konflikts sei diesmal höher als zuvor.
Streitigkeiten sollten durch Dialog gelöst werden, mahnte Mao. So schnell wie möglich müsse eine Feuerpause umgesetzt werden. China habe stets über eigene Kanäle im Konflikt zwischen beiden Seiten vermittelt und sei bereit, eine «konstruktive Rolle» zu spielen, um eine Deeskalation zu erreichen. Peking beobachte die Lage genau. Staatsbürgern vor Ort sagte die Regierung Unterstützung zu.
China hat mit beiden Ländern eine gemeinsame Grenze und unterhält sowohl zur Taliban-Regierung in Afghanistan als auch zu Pakistan gute Beziehungen, vor allem über Wirtschaftskooperationen. Nach Pakistan exportiert die Volksrepublik auch Waffen, unter anderem Kampfflugzeuge.
Pakistan wirft den regierenden islamistischen Taliban in Afghanistan vor, Terroristen zu beherbergen, die in Pakistan Anschläge verüben. Immer wieder kommt es zu Angriffen beider Seiten. In der Nacht griff die pakistanische Luftwaffe Ziele in Afghanistan an, darunter in der Hauptstadt Kabul.










