Forschende entdecken neue Trichternetzspinne

    Anna Mikulics
    Anna Mikulics

    Australien,

    Australische Forscher haben eine grössere und giftigere Art der tödlichen Trichternetzspinne entdeckt.

    trichternetzspinne auf gelbem boden
    Eine Trichternetzspinne in Australien. (Symbolbild) - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Australien wurde eine neue Unterart der Trichternetzspinne entdeckt.
    • Diese ist deutlich grösser und gefährlicher als die bisher bekannten.

    Die australische Trichternetzspinne gilt schon seit langem als eine der giftigsten Spinnenarten der Welt. Mit einer Neuentdeckung wurde sie nun noch ein wenig gefährlicher – denn Wissenschaftler haben nun eine neue Unterart entdeckt.

    Die neue Spinnenart, liebevoll «Big Boy» genannt, übertrifft ihre Verwandten deutlich in mehreren Eigenschaften. So erreicht sie beispielsweise eine Länge von bis zu neun Zentimetern, während die Sydney-Trichternetzspinne nur fünf Zentimeter gross ist.

    Gefährlich, aber behandelbar

    Spinnenexperte Kane Christensen erklärt gegenüber «Sky News»: «Diese spezielle Spinne ist viel grösser, ihre Giftdrüsen sind viel grösser und ihre Fangzähne sind viel länger.»

    Hast du Angst vor Spinnen?

    Die Sydney-Trichternetzspinne ist für ihr schnell wirkendes und hochgiftiges Gift bekannt. Diese Nachrichten wirken auf manche jetzt sicherlich beunruhigend, doch der Experte gibt gleichzeitig auch Entwarnung: Glücklicherweise wirkt das gleiche Gegengift auch bei Bissen der neuen Art, erklärt Christensen.

    Christensen entdeckte «Big Boy» Anfang der 2000er-Jahre nahe Newcastle, 170 km nördlich von Sydney. Zu Ehren des Entdeckers wurde die Art offiziell Atrax christenseni genannt.

    Vorsicht ist geboten

    «Manchmal findet man sie in einer Garage oder in einem Schlafzimmer oder irgendwo im Haus, wo sie in der Nacht hineingewandert sein könnten», warnt Christensen laut «Sky News».

    trichternetzspinne in erdloch
    Die Trichternetzspinne ist eine der gefährlichsten Spinnenarten weltweit. - Depositphotos

    Er rät dringend davon ab, die Spinnen zu berühren. «Sie geben reichlich Gift ab», betont der ehemalige Leiter der Spinnenabteilung des Australian Reptile Park.

    Auch Wissenschaftler des Australian Museum, der Flinders University und des Leibniz-Instituts in Deutschland beteiligten sich an dem Fund: Am Montag bestätigten sie die Klassifizierung von «Big Boy» als separate Trichternetzspinnen-Art.

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    Kommentare

    User #2888 (nicht angemeldet)

    Respekt fehlt in den fragen...

    User #4023 (nicht angemeldet)

    Wundervoll, dann lasst sie sein.

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