Zahl der Toten nach Sturzflut in China steigt auf 25
Nach einer Sturzflut in einem Ausflugsgebiet im Nordwesten Chinas ist die Zahl der Toten auf 25 gestiegen. 23 weitere Menschen wurden verletzt, wie das chinesische Katastrophenschutzministerium mitteilte. Zunächst hatten die Behörden zehn Tote gemeldet.

Das Unglück ereignete sich am 26. Juli im Kreis Weiyuan in der Provinz Gansu. Nach heftigem Regen strömten die Wassermassen durch ein bei Campern beliebtes Tal. Im Schlamm lagen anschliessend umgestürzte Bäume und zerstörte Autos, auch Strassen wurden beschädigt. 174 Menschen konnten zunächst gerettet werden. Die Behörden kündigten eine Untersuchung an.
China befindet sich derzeit mitten in der jährlichen Hochwassersaison. Besonders im Juli und August kommt es in vielen Teilen des Landes zu heftigen Regenfällen. Vor allem in Bergregionen kann Starkregen Bäche und Flüsse innerhalb kurzer Zeit anschwellen lassen und Sturzfluten, Erdrutsche oder Schlammlawinen auslösen.
In der Hauptstadt Peking warnten die Behörden derweil am Sonntag vor neuen Unwettern. Es wurden Starkregen und Gewitter erwartet. Auch vor Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutschen wurde gewarnt.
Erst Mitte Juli waren bei einem schweren Erdrutsch im südwestchinesischen Chongqing 51 Menschen ums Leben gekommen. Zehn Menschen galten dort zuletzt noch als vermisst.






