In Brasilien ist nach den verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen die Zahl der Toten gestiegen. 165 Leichen wurden geborgen.
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Rettungskräfte suchen nach Vermissten in Petrópolis. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • In Brasilien wüteten verheerende Erdrutsche und Überschwemmungen.
  • Nun ist die Zahl der Todesopfer auf 165 gestiegen.
  • Die Suche nach Vermissten in den Trümmern läuft noch immer.

Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen in Brasilien ist weiter gestiegen.

Insgesamt seien 165 Leichen geborgen worden, teilten die Behörden am Sonntag (Ortszeit) mit. Bei weiteren Unwettern im Bundesstaat Espírito Santo kamen demnach mindestens zwei Menschen ums Leben.

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Bergungsarbeiten in Petrópolis. - AFP

In der Stadt Alegre wurde nach Behördenangaben ein Mensch von einer einstürzenden Mauer erschlagen. In Nova Venécia wurde ein Mensch, beim Versuch, zu seinem Auto zu gelangen, von den Wassermassen mitgerissen.

In Petrópolis im benachbarten Bundesstaat Rio de Janeiro wurde die Suche nach Vermissten in den Trümmern der durch die Erdmassen zerstörten Häuser fortgesetzt. Die Behörden rechneten fünf Tage nach dem Unglück nach eigenen Angaben nicht mehr damit, noch Überlebende zu finden. Bislang wurden 124 Leichen identifiziert, darunter 28 Kinder.

Immer wieder heftige Regenfälle mit Todesopfern

Sintflutartige Regenfälle hatten das Unglück am Dienstag ausgelöst. Strassen wurden zu reissenden Flüssen, Häuser und Autos mitgerissen oder vom Schlamm verschüttet. Staatschef Jair Bolsonaro sagte am Freitag bei einem Besuch in Petrópolis, die Zerstörungen böten ein «Bild fast wie im Krieg». Mehr als 1200 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

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Erdrutsch in Petrópolis - BRAZILIAN PRESIDENCY/AFP

Bereits Anfang dieses Monats hatte es in Brasilien Erdrutsche und Überschwemmungen nach starken Regenfällen gegeben. Dabei wurden im Bundesstaat São Paulo 28 Menschen getötet. In den vergangenen drei Monaten kam es zudem in den Bundesstaaten Bahia im Nordosten und Minas Gerais im Südosten zu heftigen Regenfällen mit dutzenden Todesopfern.

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