In Mexiko wurde am Donnerstag ein Journalist umgebracht. Vor den Augen seiner Ehefrau und seiner zwei Kinder wurde er erschossen.
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Mexikanische Polizisten führen Kontrollen durch. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Mexiko wurde am Donnerstagabend ein Journalist getötet.
  • Fredy López wurde von einem unbekannten Täter erschossen.
  • Die Tat geschah vor den Augen seiner Ehefrau und seiner zwei Kinder.

Erneut ist in Mexiko ein Journalist getötet worden. Fredy López wurde am Donnerstagabend (Ortszeit) vor seinem Zuhause in der südmexikanischen Stadt San Cristóbal de las Casas von einem Unbekannten erschossen, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Chiapas mitteilte. Nach Berichten örtlicher Medien geschah die Tat vor den Augen der Ehefrau und der zwei Kinder von López, der von der Geburtstagsfeier seiner Mutter heimkehrte.

Der 58-Jährige hatte in den 1980er und 1990er Jahren für verschiedene nationale und lokale Medien gearbeitet, darunter als Mittelamerika-Korrespondent für die Nachrichtenagentur Notimex und die Zeitung «El Universal». Später gründete er die Zeitschrift «Jovel», die vor wenigen Monaten eingestellt wurde.

Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten. Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen wurden vergangenes Jahr acht Journalisten in Mexiko wegen oder bei ihrer Arbeit getötet - mehr als in jedem anderen Staat. Laut einem Bericht der mexikanischen Regierung vom 5. Oktober waren in den weniger als drei Jahren seit Dezember 2018 47 Journalisten in dem nordamerikanischen Land ermordet worden. Nur in fünf Fällen wurden demnach bisher Täter verurteilt.

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