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    Weltbank unterstützt Argentinien mit zwei Milliarden Dollar

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    Argentinien,

    Im vergangenen Jahr hatte die Weltbank Argentinien bereits mit einem Rekordbetrag unterstützt. Auch für dieses Jahr kündigt sich Hilfe an - wegen anhaltender Wirtschaftsprobleme des Landes.

    Martin Guzmán, Wirtschaftsminister von Argentinien, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Paula Ribas/telam/dpa
    Martin Guzmán, Wirtschaftsminister von Argentinien, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Paula Ribas/telam/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Angesichts schwerer wirtschaftlicher Probleme unterstützt die Weltbank Argentinien im laufenden Jahr mit voraussichtlich zwei Milliarden US-Dollar.

    Das kündigte der Leiter des operativen Geschäfts der Weltbank, Axel van Trotsenburg, am Dienstag nach einem Gespräch mit Argentiniens Wirtschaftsminister Martín Guzmán an. Das Geld soll in Projekte im Bereich Infrastruktur, Entwicklung, Gesundheit und Umweltschutz fliessen.

    Covid-Krise überwinden

    «Die Weltbank ist entschlossen, Argentinien auf seinem Wachstumspfad zu unterstützen und die Auswirkungen der Covid-19-Krise zu überwinden», sagte Van Trotsenburg. «Die Unterstützung der Bank war entscheidend für die Bereitstellung grundlegender Dienstleistungen für die Ärmsten und die Finanzierung des Kaufs von Impfstoffen, die notwendig waren, um Menschenleben zu schützen und zur Wiederbelebung der Wirtschaft beizutragen.»

    Im vergangenen Jahr hatte die Weltbank Argentinien bereits mit einem Rekordbetrag von 2,1 Milliarden Dollar unterstützt.

    Die zweitgrösste Volkswirtschaft Südamerikas steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise. Argentinien leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht. Die Landeswährung Peso wertet gegenüber dem US-Dollar immer weiter ab, der Schuldenberg wächst ständig. Die Inflationsrate lag im vergangenen Jahr bei 50,9 Prozent.

    In dieser Woche will der Internationale Währungsfonds (IWF) die Details zu einem neuen Kreditabkommen bekannt geben, mit dem Argentiniens Schulden von etwa 44 Milliarden US-Dollar bei dem Fonds neu strukturiert werden sollen.

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