Wegen Ozempic & Co: McDonald’s krempelt weltweit Restaurants um

    Fabienne Endras
    Fabienne Endras

    USA,

    McDonald’s reagiert mit einem neuen Menü-Angebot auf den Boom der Abnehmspritzen. Für die neue Strategie werden 8,5 Milliarden Dollar ausgegeben.

    mcdonalds
    McDonalds ändert seine Strategie – weil Millionen von Menschen Abnehmspritzen nehmen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • McDonald’s investiert bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar, um wieder mehr Gäste für sich zu gewinnen.
    • Grund für die Umstrukturierung sind unter anderem die Millionen von Menschen, die eine Abnehmspritze nehmen.
    • Die Menü-Optionen und Portionsgrössen sollen angepasst werden.

    McDonald's hat vergangene Woche eine neue Unternehmensstrategie vorgestellt – mit einem Multi-Milliarden-Budget. Damit will der Fastfood-Konzern bis 2030 wieder mehr Gäste in seine Restaurants locken.

    Für all diese Massnahmen stellt McDonald's erhebliche finanzielle Mittel bereit. Bis 2036 sollen insgesamt rund 8,5 Milliarden Dollar fliessen, wie der Fast-Food-Riese in einer Mitteilung schreibt. Davon sind rund 5 Milliarden Dollar bereits bis 2030 vorgesehen.

    Mehr Proteine

    McDonald’s reagiert mit den Massnahmen unter anderem auf einen Ernährungstrend in den USA.

    Laut dem amerikanischen Nachrichtensender «CNBC» nehmen Millionen Menschen weltweit GLP-1-Präparate – zum Beispiel das als Abnehmspritze bekannte Ozempic. Allein in den USA sind dies etwa 30 Millionen Personen.

    Diese Medikamente hemmen den Hunger, und Anwender achten auf eine eiweissreiche Ernährung. Ansonsten droht bei schnellem Gewichtsverlust ein rasanter Muskelabbau.

    Darum hat McDonald's angekündigt, neue Menu-Optionen mit mehr Proteinen und weniger Kalorien einzuführen. Dazu gehören Bowls, Grillhähnchen-Sandwiches, Wraps und Ei-Häppchen. Auch sollen angepasste Portionsgrössen angeboten werden.

    Gehst du zu McDonald's?

    McDonald's CEO Chris Kempczinski erklärte gegenüber «CNBC»: «Auch wenn die Leute GLP-1-Medikamente nehmen, haben sie immer noch Lust auf unser Essen.»

    Man müsse keine neue Kundengruppe finden, sondern sich nur an die sich verändernden Gewohnheiten der bestehenden anpassen.

    Neben Menü-Anpassungen investiert McDonald’s das Geld auch in neue KI-Lösungen und die Renovation von Restaurants.

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    Kommentare

    User #5880 (nicht angemeldet)

    Ich habe mich dazu entschieden, keine US-Produkte mehr zu konsumieren.

    User #5369 (nicht angemeldet)

    McDonald’s hat schon ein ungesund image da bringt es nichts neue Produkte einzuführen ich hätte einfach einen nebenbau oder eine Tochter McDonald’s Health genannt und einfach mal frisch regional zubereitete Produkte eingeführt. Das unterstützt die Bauern und regionalen Anbieter macht dich systemrelevant und gibt den Menschen Alternativen. Das Angebot sollte höchstens 3 mal am Tag Frühstück Mittag und Abend essen bis 21 Uhr angeboten werden. Anstatt jetzt irgendwelche Glutenbelasteten Wraps und hochgezüchtete Grillhähnchen anzubieten zahle ich auch 10 CHF mehr wenn ich was ordentliches essen darf

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