Walliser Ex-Immobilienpromotor zu Freiheitsstrafe verurteilt
Der frühere Walliser Immobilienpromotor und Ex-Präsident des Eishockeyclubs HC Red Ice Martigny, Mike Echenard, muss ins Gefängnis. Er ist am Donnerstag vom Bezirksgericht Monthey zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden.

Davon verhängte das Gericht zwölf Monate als unbedingt und zwei Jahre als bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der Mann wurde schuldig gesprochen, mehrere Millionen Franken veruntreut zu haben.
Zudem sprach das Gericht den Angeklagten der Misswirtschaft, der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie der qualifizierten Geldwäscherei schuldig. Es folgte damit sämtlichen Anklagepunkten. Staatsanwältin Cindy Kämpf hatte in ihrem Plädoyer indes eine strengere Freiheitsstrafe von vier Jahren unbedingt beantragt.
Nach Ansicht des Gerichts hat der ehemalige Präsident des HC Red Ice Martigny (2015–2017) mehrere Millionen Franken zulasten der Versicherung Helvetia im Zusammenhang mit dem Bau von Immobilien in Martigny veruntreut. Die konkrete Summe wurde am Donnerstag nicht genannt.
In der Anklageschrift hatte die Staatsanwaltschaft von 11,3 Millionen Franken gesprochen. Hinzu kommen 2,4 Millionen Franken aus dem Anlagefonds Tellco.
Der engste Geschäftspartner von Echenard wurde ebenfalls der Misswirtschaft und der Veruntreuung schuldig gesprochen. Er erhielt eine Freiheitsstrafe von 16 Monaten bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren.










