Viehdiebstähle: Mindestens 23 Tote bei Kämpfen im Südsudan

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Südsudan,

    Gewaltsame Auseinandersetzungen nach einem Viehdiebstahl fordern zahlreiche Opfer.

    Im Südsudan kamen 22 Personen bei Kämpfen ums Leben.
    Im Südsudan kamen mindestens 23 Personen bei Kämpfen ums Leben. (Archivbild) - Keystone

    Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Nomaden unterschiedlicher Volksgruppen wegen eines Viehdiebstahls sind im Südsudan mindestens 23 Menschen getötet und 44 verletzt worden. Schwer bewaffnete Viehdiebe hätten ein Dorf im Bundesstaat Östlicher Äquator überfallen. Das berichtete ein Sprecher der örtlichen Verwaltung am Dienstag.

    Bei dem Überfall seien hunderte Rinder geraubt worden. Ausserdem seien bei dem Überfall sieben Kinder und fünf Frauen entführt worden. Vertreter der Volksgruppe der Murle sind den Angaben zufolge unter anderem mit Maschinengewehren und anderen Schnellfeuerwaffen bewaffnet gewesen.

    In der Vergangenheit war es im Südsudan wiederholt zu ähnlich blutigen Überfällen im Zusammenhang mit Viehdiebstahl gekommen. Mehrere der im Südsudan lebenden Volksgruppen sind Viehzüchter. Vor allem Rinder sind nicht nur Wirtschaftsfaktor und Grundlage für Wohlstand, sondern auch Teil der Kultur.

    Weiterlesen

    3 Interaktionen
    Abyei-Region

    MEHR IN NEWS

    Winterthur ZH
    schülerproteste in frankreich
    13 Interaktionen
    6000 Festnahmen
    Biel BE
    Biel BE

    MEHR AUS SüDSUDAN

    Salva Kiir Mayardit
    2 Interaktionen
    Juba
    Juba
    1 Interaktionen
    Juba
    Blauhelme Südsudan
    Juba