Unwetter: Mindestens hundert Tote in Indien durch Monsun-Regen in

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    In Indien sind mindestens 100 Menschen ums Leben gekommen. Tagelange Unwetter und Monsun-Regen suchten das Land heim.

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    Ein Mann und eine Frau waten durch Hochwasser in einem Wohngebiet. Bei heftigen Regenfällen und Unwetter während der Monsunzeit sind im Norden Indiens mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Rajesh Kumar Singh/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Monsunregen hat in Nordosten Indiens mindestens weitere hundert Tote gefordert.
    • Allein im Juli starben in Indien, Nepal, Bangladesch und Pakistan mindestens 650 Menschen.
    • Die Regenperiode dürfte dieses Jahr einen traurigen Rekord brechen.

    Der Monsunregen und Überschwemmungen haben in Indien weitere zahlreiche Todesopfer gefordert. Im Bundesstaat Uttar Pradesh seien seit Freitag 63 Tote und im Nachbarstaat Bihar weitere 27 Todesopfer gemeldet worden. Dies teilten die Behörden am Montag mit.

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    Patienten und Besucher in durch Unwetter überflutetem Hospital in Patna. - AFP

    Allein in Patna, der Hauptstadt von Bihar, seien seit Freitag 226 Millimeter Regen gefallen, sagte Katastrophenschutzchef Ramachandru der Nachrichtenagentur AFP.

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    Mitglieder der National Disaster Response Force (NDRF) fahren mit einem Schlauchboot über eine überschwemmte Strasse, um Bewohner in Sicherheit zu bringen. Durch das Unwetter steht das Wasser meterhoch. - dpa

    Vor allem in Patna sorgten die Unwetter für katastrophale Zustände. Dutzende Boote brachten Einwohner aus ihren überfluteten Häusern in Sicherheit. Fotos zeigten vollbesetzte Krankensäle zweier Hospitäler, deren Böden knöcheltief mit braunem Schmutzwasser bedeckt sind. Sintflutartiger Regen wurde auch aus dem Süden Indiens sowie dem westlichen Bundesstaat Gujarat gemeldet.

    Im Juli starben 650 Menschen durch Unwetter

    Nach Angaben des Wetterdienstes dürfte der ungewöhnlich starke Monsun in insgesamt 15 Bundesstaaten noch weitere vier bis fünf Tage anhalten. Die Monsun-Regenfälle zwischen Juni und September sind lebenswichtig für die dürregeplagte indische Landwirtschaft.

    Die Regenperiode dürfte aber in diesem Jahr den Rekord von 1917 brechen, berichtete die «Times of India» am Montag. Allein im Juli starben in Indien, Nepal, Bangladesch und Pakistan mindestens 650 Menschen durch den Monsun.

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