Ebola

    UN: «Am schnellsten wachsender Ebola-Ausbruch aller Zeiten»

    Keystone-SDA
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    USA,

    Angesichts der sich weiter ausbreitenden Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo rufen Experten der Vereinten Nationen zu einer massiven Ausweitung der Hilfsmassnahmen auf. «Die Zahl der Fälle steigt exponentiell an und verdoppelt sich alle 20 Tage. Dies ist ein weitaus schnelleres Wachstum als der Ausbau unserer Hilfsmassnahmen», sagte Julien Harneis, UN-Ebola-Koordinator.

    ARCHIV - Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens steht vor einem Ebola-Behandlungszentrum im Kongo. Foto: Dirole Lotsima Dieudonne/AP/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens steht vor einem Ebola-Behandlungszentrum im Kongo. Foto: Dirole Lotsima Dieudonne/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Dirole Lotsima Dieudonne

    «Wir müssen unsere Massnahmen massiv verstärken, sei es bei der Versorgung mit Hilfsgütern, insbesondere mit Schutzausrüstung, Personal, medizinischem Fachpersonal und Logistikern.» Eine frühzeitige Behandlung steigere die Überlebenschancen enorm, so Harneis.

    Mehr als 1.400 Tote bei aktuellem Ausbruch

    «Dies ist der am schnellsten wachsende Ebola-Ausbruch aller Zeiten», sagte der stellvertretende Leiter des Welternährungsprogramms WFP, Carl Skau. «Zum Vergleich: In den letzten zwei Monaten starben 1.000 Menschen. In Westafrika dauerte es acht Monate, bis 1.000 Menschen starben.»

    In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einer Ebola-Epidemie in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben. Beim zweitschwersten erfassten Ausbruch von 2018 bis 2020 im Ostkongo starben rund 2.300 Menschen. Laut Zahlen der kongolesischen Gesundheitsbehörden sind bisher mehr als 1.400 Menschen an dem Virus gestorben.

    Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und insbesondere Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.

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    Kommentare

    User #1372 (nicht angemeldet)

    Möchte ja keinem was unterstellen aber.....

    User #4513 (nicht angemeldet)

    Ohne wäre der UN-Ebola-Koordinator arbeitslos. Ich vermute da was......

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