Hisbollah

Syrien will Libanon bei Hisbollah-Entwaffnung unterstützen

Keystone-SDA
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Libanon,

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat dem Libanon seine Unterstützung bei der Entwaffnung der proiranischen Hisbollah zugesichert. Das sagte er in einer Videokonferenz mit EU-Vertretern und anderen Staats- und Regierungschefs der Region, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete.

Ahmed al-Scharaa
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa. - keystone

Al-Scharaa zeigte demnach seine volle Unterstützung für «die ernsthaften und entschlossenen Schritte, die die Regierungen des Iraks und des Libanon unternommen haben, um ihre Nationen vor der anhaltenden Gewalt zu schützen.»

Die gegenwärtige Eskalation stelle eine existenzielle Bedrohung für die gesamte Region dar. Syrien habe sich mit regionalen Partnern abgestimmt, um ein Übergreifen des Konflikts auf syrisches Territorium zu verhindern. In diesem Zusammenhang habe die syrische Armee ihre Präsenz entlang der libanesischen und irakischen Grenzen verstärkt.

Die gestürzte Regierung von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad war ein enger Verbündeter der proiranischen Hisbollah. Die neue Führung bemüht sich seit ihrem Machtantritt, den Einfluss Irans – einem weiteren wichtigen Verbündeten Assads – im Land zu unterbinden.

Der libanesische Staat steht selbst unter Druck, eine Entwaffnung der Hisbollah durchzusetzen. Derzeit beschiessen sich die Hisbollah und Israel wieder gegenseitig. Besonders im Süden des Libanons greift Israels Militär dabei erneut massiv an.

Kommentare

User #3345 (nicht angemeldet)

Danke an den Übergangs Präsidenten für seine Unterstützung für den Frieden - solche Menschen braucht die Welt - Frieden ist der einzige und richtige Weg, dazu braucht es starke und mutige Perönlichkeiten! Erfahrung im Friedenstiften zählt hier besonders.

User #3345 (nicht angemeldet)

Dieser nette "Präsident" aus Syrien hat vor kurzem noch Videos gemacht, wie er und seine Freunde Köpfe von ungläubigen abschnit und aufspiesste! Der IS war ihm zu "moderat" und er gründete eine radikalere Kriegspartei. Nun ein paar Jahre später ist er "Präsident"??? Er wechselte seit beginn auch mehr als x Mal den Namen, schon komisch und der Westen akzeptiert das still schweigend? Erst nannte er sich Abu Mohammad al-Jolani, dann hiess er plötzlich Al Golani und bei al Qaide hiess er al-Dschaulani und jetzt al-Scharaa... Er war Anführer der islamistischen Miliz Hay'at Tahrir al-Sham (HTS) und der Al-Nusra-Front, kämpfte im Irak bei der al-Qaida mit unter dem Namen al-Dschaulani... Sympatischer freundlicher Demokrat, ist ja nun gemässigt und anständig - Gräueltaten - davon weis der Westen ja nichts!

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