Syrien: Frankreich will Beschluss über mögliche Militärschläge geheim halten

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    Christophe Castaner, ein enger Vertrauter von Frankreich-Präsident Emmanuel Macron, sagt, dass über ein Beschluss zu möglichen militärischen Schlägen gegen Syrien geheim gehalten würde. Dies sei zum Schutz der beteiligten Personen.

    Macron kündigte einen Militärschlag in Syrien an.
    Macron kündigte einen Militärschlag in Syrien an. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Falls Militärschläge in Syrien beschlossen werden, würde Paris darüber schweigen.
    • Damit will Macron die Interessen Frankreichs schützen.
    • Er kennzeichnet den Einsatz von Chemiewaffen als «rote Linie».

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will nach den Worten eines engen Vertrauten eine mögliche Entscheidung über Militärschläge in Syrien geheim halten. «Falls die Schläge beschlossen werden, werde ich es Ihnen nicht sagen», sagte der Chef der Präsidentenpartei La République en Marche, Christophe Castaner, am Freitag den Sendern BFMTV und RMC. «Und der Präsident der Republik (Macron) wird es Ihnen nicht sagen», fügte er hinzu.

    Chemiewaffen als «rote Linie»

    Macron hatte am Donnerstag in einem TV-Interview gesagt, Frankreich habe den Beweis für den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung. Er nannte dabei keinen Zeitpunkt für eine Entscheidung über einen möglichen Militärschlag und wies auf Kontakte mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump hin. Macron hatte den Einsatz von Chemiewaffen mehrfach als «rote Linie» bezeichnet.

    Ein möglicher Beschluss solle nicht öffentlich gemacht werden, um die «Qualität des Einsatzes» und die beteiligten Menschen nicht zu gefährden, sagte Castaner, der in der Mitte-Regierung Staatssekretär für die Beziehungen zum Parlament ist. Die Interessen Frankreichs müssten geschützt werden.

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