Swiss-Flieger: 4 Passagiere nach Triebwerkproblem in Dehli im Spital

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Indien,

Ein Swiss-Flieger musste in Delhi kurz vor dem Start evakuiert werden, vier Personen wurden verletzt. Grund war ein Triebwerkproblem.

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Eine Swiss-Maschine in Dehli machte Probleme. - X/@upuknews1

Das Wichtigste in Kürze

  • In Delhi musste ein Flieger der Swiss vor dem Start evakuiert werden.
  • Vier Passagiere befinden sich im Spital.
  • Die Fluggesellschaft spricht von einer belastenden Situation.

Ein Flieger der Fluggesellschaft Swiss ist am Flughafen in Delhi wegen eines Problems an einem Triebwerk evakuiert worden. Vier Passagiere befanden sich zunächst in medizinischer Kontrolle, wie Swiss in der Nacht auf Sonntag mitteilte.

Augenzeugen sprechen gegenüber «Blick» von einem Knall.

Am Sonntagvormittag teilt die Fluggesellschaft mit, dass sich vier Passagiere befinden weiterhin im Spital befinden. «Unsere Mitarbeitenden sind auch dort vor Ort und stehen ihnen eng zur Seite. So lange, wie es die Situation erfordert.»

Eine Flugbegleiterin hat sich zudem ein gestauchtes Fussgelenk zugezogen. Die anderen Crewmitglieder sind wohlauf.

Das Problem sei beim Start um kurz nach 1 Uhr morgens indischer Ortszeit aufgetreten, schrieb die Medienstelle der Fluggesellschaft. Die Crew habe den Start abgebrochen und das Flugzeug vorsorglich evakuiert. Zunächst hatte «Blick» online über den Vorfall berichtet.

An Bord des Airbus A330 befanden sich laut Swiss 228 Passagiere sowie vier Kleinkinder. Die Crewmitglieder seien wohlauf. Zu den verletzten Personen konnte ein Swiss-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zunächst keine weiteren Angaben machen. Die Fluggesellschaft betonte, dass die Sicherheit ihrer Gäste und Crew stets höchste Priorität habe.

Die meisten Passagiere verliessen das Flugzeug über Notrutschen, wie aus dem Communiqué hervorging. Für einzelne Personen, denen dies nicht möglich war, sei eine Treppe organisiert worden.

Swiss schickt Spezialisten für Untersuchung nach Indien

Swiss schrieb von einer belastenden Situation für alle Beteiligten. Die Reisenden würden betreut. Die Teams vor Ort arbeiten laut der Fluggesellschaft mit Hochdruck daran, Möglichkeiten für Umbuchungen oder nach Hotels zu finden. Die Swiss arbeite zudem eng mit den örtlichen Behörden zusammen.

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Von den 232 Passagieren wurden sechs verletzt. (Symbolbild) - keystone

Eine Taskforce der Fluggesellschaft habe die Arbeit aufgenommen. Technische Spezialistinnen und Spezialisten würden nach Delhi reisen, um das Flugzeug zu überprüfen. Die Fluggesellschaft wolle im Detail wissen, was zum Vorfall geführt hat.

Kommentare

User #4082 (nicht angemeldet)

bei einer derartigen Evakuierung sind Verletzte Programm, sei es durch Nicheinhalten von Ansagen und Weisungen der Crew, durch überhastetes panisch egoistisches Verhalten zb. Schuhe nicht ausziehen, Mitnahme von Handgepäck zur Slide-Out, etc.

User #1237 (nicht angemeldet)

Die Evakierung war nötig oder ein Fehlentscheid? Es wird wohl bei den Fluggesellschaften bei der Sicherheit statt beim Kerosin gespart.

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