Skandal um Millionen von Kondomen wegen Datenschlamperei in Japan
In Japan erregt ein Skandal um Datenschlamperei die Gemüter. Grund dafür sind unter anderem 400 Millionen Kondome.

Das Wichtigste in Kürze
- In Japan wird die Regierung wegen ihrem Umgang mit Daten kritisiert.
- So sollen jahrelang die monatlichen Arbeitsmarktdaten ungenau erfasst worden sein.
- Aber auch die Daten zur monatlichen Kondom-Produktion stimmen nicht.
- Denn laut den Daten wurden im Dezember 2009 400 Millionen Präservative hergestellt.
In Japan erregt ein Skandal um Datenschlamperei der Regierung die Gemüter. Nicht nur musste sich das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt für jahrelange Schluderei bei der Erfassung monatlicher Arbeitsmarktdaten entschuldigen.
Jetzt hat die Tageszeitung «Asahi Shimbun» auch noch einen offensichtlichen Fehler bei Daten zur monatlichen Kondom-Produktion zutage gefördert.
Daten werden geprüft
Demnach schoss die Zahl der Präservative im Dezember 2009 in Japan mit seinen 126 Millionen Einwohnern auf erstaunliche rund 400 Millionen Kondome nach oben, wie die Statistik des Gesundheitsministerium ausweist – das wären zehn Mal so viel wie im Durchschnitt hergestellt werden. Die Daten würden jetzt geprüft, berichtete die Zeitung heute Dienstag.












