Schweizer Büro in Pjöngjang soll wieder eröffnet werden
Die Schweiz will ihr vor über sechs Jahren geschlossenes Büro in Nordkorea wieder eröffnen. Nach Angaben des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) soll es im Lauf des Jahres 2026 soweit sein.

Das Büro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) in Pjöngjang ist seit März 2020 geschlossen. Die Schweizer Mitarbeitenden der Deza und ihre Angehörigen verliessen damals Nordkorea in Richtung Schweiz. Grund dafür war die Covid-19-Pandemie.
Aktuell sei geplant, das Büro im Verlauf des Jahres 2026 wieder in Betrieb zu nehmen, mit einer ständigen Schweizer Präsenz. Das teilte das EDA am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Zuerst hatte «20min.ch» darüber berichtet.
Aufgabe des Büros ist nach Angaben des EDA, den bilateralen Dialog zwischen der Schweiz und Nordkorea sowie die Koordination möglicher humanitärer Programme der Schweiz in dem Land zu fördern. Die Schweiz setze sich weiterhin für die Förderung des Dialoges, des Friedens und der Stabilität auf der koreanischen Halbinsel ein.
Sie greife dabei auf die Tradition der Guten Dienste zurück und auf ihre Präsenz in der Neutralen Überwachungskommission (NNSC). Das 2020 geschlossene Schweizer Büro in Pjöngjang hatte das EDA 1997 eröffnet worden.






