Schulz will am Donnerstag mit Merkel sprechen

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    Deutschland,

    Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat seinen Entschluss verteidigt, am kommenden Donnerstag auf Einladung des Bundespräsidenten mit der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer zu sprechen.

    Martin Schulz (SPD) verteidigt sich.
    Martin Schulz (SPD) verteidigt sich. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Martin Schulz will am kommenden Donnerstag mit Angela Merkel und Horst Seehofer sprechen.
    • Er strebe keine grosse Koalition und keine Neuwahlen an.

    «Wenn der Bundespräsident mich zu einem Gespräch auffordert, dann werdet ihr ja verstehen, dass ich einen Gesprächswunsch nicht abschlagen kann und will», sagte er am Freitagabend beim Bundeskongress der Jungsozialisten in Saarbrücken. «Was danach kommt, ist offen - weiss ich nicht.» Nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition hatte Steinmeier die Initiative übernommen und am Freitag das Vierer-Treffen anberaumt.

    «Ich strebe keine grosse Koalition an, ich strebe auch keine Minderheitsregierung an. Ich strebe auch keine Neuwahlen an», sagte Schulz. «Was ich anstrebe: Dass wir die Wege diskutieren, die die besten sind, um das Leben der Menschen jeden Tag ein Stück besser zu machen.» Schulz griff die Union und die FDP an: «Die Krise dieses Landes hat Frau Merkel verursacht, die hat Herr Lindner verursacht.» Er fügte hinzu: «Konservative fahren die Dinge an die Wand und erwarten anschliessend, dass die Sozis die Scherben aufkehren.» Und die SPD müsse sich dafür auch noch beschimpfen lassen.

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