Schiesserei an Uni: Studierende springen aus dem ersten Stock

An einer russischer Uni kam es am Montag zu einer Schiesserei. Dabei sprangen die Studierenden aus dem Fenster im ersten Stock.

Studenten springen aus Fenstern der Universität in Perm. Foto: Alexey Romanov/Sputnik/dpa
Studenten springen aus Fenstern der Universität in Perm. Foto: Alexey Romanov/Sputnik/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • An einer russischen Uni in Perm kam es zu einer Schiesserei.
  • Studierende springen aus dem Fenster im ersten Stock.
  • Ein Video auf Social Media soll den Täter zeigen.

An einer russischer Uni soll es zu einer Schiesserei gekommen sein. Auf einem Twitter-Video ist zu sehen, wie mehrere Studierende flüchten – aus dem ersten Stock.

Am Montag meldeten verschiedene russische Medien eine Schiesserei an einer Universität in Perm. Studierende versuchten, aus dem Fenster zu klettern und sich zu verstecken.

Es seien sechs Menschen ums Leben gekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Montag der Agentur Interfax zufolge mit. Zuvor war von acht Toten die Rede gewesen. Mehr als 20 Menschen wurden demnach verletzt. Zuvor teilten die Ermittler am Montagvormittag der Agentur Interfax zufolge mit, dass es gebe acht Tote und rund 20 Verletzte gebe.

Täter verletzt im Krankenhaus

Der junge Mann sei bei der Festnahme verwundet und anschliessend in ein Krankenhaus gebracht worden, erklärten die Ermittler nun. Zuvor hatte die Hochschule in der rund 1200 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Stadt den Mann für tot erklärt – die Uni löschte diese Information später jedoch wieder.

Wie Studierende aus dem Fenster des ersten Stocks klettern, ist auch auf einem Video zu sehen, dass in den Sozialen Medien kursiert. Laut Polizei sollen einige verletzt sein.

In einem anderen Video soll der Täter zu sehen sein. Er bewegt sich auf das Gebäude zu.

Der maskierte Angreifer hatte am Morgen auf dem Campus mit einem Jagdgewehr um sich geschossen. Es soll sich um einen Studenten gehandelt haben. Medien zufolge hatte er die Tat kurz zuvor in sozialen Netzwerken angekündigt. In dem Beitrag soll er auch erklärt haben, dass er keinerlei Ideologie verfolge.

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