Ruhe in der Luft, Kämpfe am Boden - was wird aus der Waffenruhe?

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Russland und die Ukraine haben auch am dritten und offiziell letzten Tag der US-vermittelten Waffenruhe weitgehend auf Luftangriffe verzichtet. Am Boden berichteten beide Seiten aber von vielen Verstössen des Gegners, auf die jeweils reagiert worden sei.

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    Präsident Wolodymyr Selenskyj treibt internationale Gespräche zur Unterstützung der Ukraine voran. (Archivbild) - keystone

    Der ukrainische Generalstab in Kiew schrieb in seinem Morgenbericht von 180 Angriffen der russischen Bodentruppen seit Sonntagmorgen. Die russische Armee habe mehr als 8000 kleine Drohnen eingesetzt und 6380 Mal ukrainische Stellungen und frontnahe Orte mit Artillerie beschossen.

    In Moskau teilte das russische Verteidigungsministerium mit, die ukrainische Armee habe binnen 24 Stunden 12 Angriffsversuche unternommen. Artillerie sei fast 770 Mal eingesetzt worden, es habe 6900 Drohnenangriffe gegeben. 85 flugzeugähnliche ukrainische Drohnen seien abgefangen worden.

    Diese Militärzahlen sind nicht unabhängig überprüfbar. Das Bild entspricht aber weitgehend dem einer ähnlichen Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest im April. Auch damals stellten die Kriegsparteien Luftangriffe mit Drohnen und Raketen grosser Reichweite ein. Entlang der Front am Boden, wo beide Seiten mit Drohnen jede noch so kleine Bewegung des Gegners belauern, gab es keine Beruhigung.

    US-Präsident Donald Trump hatte Kremlchef Wladimir Putin und den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj um eine dreitägige Waffenruhe von Samstag bis Montag gebeten. Sie bewirkte vor allem, dass Putin am Samstag störungsfrei die Militärparade zum Tag des Sieges abnehmen konnte.

    Selenskyj schloss in einer Videobotschaft eine Fortsetzung nicht aus. Weil es keine russischen Luftangriffe ins ukrainische Hinterland gegeben habe, habe auch die Ukraine sich zurückgehalten, sagte er am Sonntagabend. Daran könne sich sein Land auch weiterhin halten.

    Sollte Moskau indes beschliessen, «zu einem umfassenden Krieg zurückzukehren», werde Kiew unverzüglich und spürbar reagieren, drohte er. Selenskyj verlangte, dass die USA sich für den Austausch von jeweils 1000 Kriegsgefangenen einsetzen, der Teil des Waffenruhe-Deals war.

    Russland überzieht das Nachbarland Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem verheerenden Krieg. Die Ukraine verteidigt sich mit Unterstützung vieler westlicher Länder, aber zunehmend auch mit selbst entwickelter Militärtechnik.

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    Kommentare

    User #7716 (nicht angemeldet)

    Zelensky mögen wir nicht. USA NATO Go home wir wollen Frieden

    Luxy-1

    Man oh man so sieht es aus wenn Einer dem Ende nahe ist.

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    a
    78 Interaktionen
    «Symbolisch»
    a
    36 Interaktionen
    Moderne Handbremsen

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