Rubio: Trump will mit Gaza-Vorstoss Länder zur Hilfe bewegen

    DPA
    DPA

    Ecuador,

    Seit Tagen wird gerätselt, was hinter dem Gaza-Plan von Trump steckt. Sein Aussenminister glaubt zu wissen: Er will die Nachbarn aus der Reserve locken.

    Nach Rubios Lesart will Trump andere Länder «aufrütteln». (Archivbild)
    Nach Rubios Lesart will Trump andere Länder «aufrütteln». (Archivbild) - Mark Schiefelbein/Pool AP/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Was hat Donald Trump mit seinen Gaza-Plänen erreichen wollen?
    • Laut dem US-Ausseminister ging es darum, die Nachbarländer zu Hilfe zu bewegen.

    US-Präsident Donald Trump will mit seinem umstrittenen Vorstoss zum Gazastreifen nach Einschätzung seines Aussenministers vor allem Bewegung in die Debatte über die Zukunft der Region bringen und andere Länder zur Hilfe drängen.

    «Ich habe den Eindruck, dass viele Staaten in der Welt ihre Besorgnis über den Gazastreifen und das palästinensische Volk zum Ausdruck bringen, aber in der Vergangenheit nur sehr wenig bereit waren, etwas Konkretes zu unternehmen», sagte Marco Rubio bei einem Besuch in der Dominikanischen Republik.

    «Ich glaube, dass Präsident Trump versucht, sie aufzurütteln und hoffentlich eine Reaktion von einigen Ländern zu erhalten, die sowohl wirtschaftlich als auch technologisch in der Lage sind, nach dem Konflikt einen Beitrag zu der Region zu leisten.»

    Trump will Gaza in «Riviera des Nahen Osten» verwandeln

    Trump hatte zuletzt verkündet, die USA würden den Gazastreifen «übernehmen» und in eine wirtschaftlich florierende «Riviera des Nahen Ostens» verwandeln. Die rund zwei Millionen Menschen, die dort leben, müssten das Gebiet verlassen. Selbst einen US-Militäreinsatz schloss er bei der Pressekonferenz an der Seite des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nicht aus.

    Die Äusserungen lösten sowohl international als auch in den USA scharfe Kritik aus. Eine Vertreibung der Palästinenser aus dem Gazastreifen würde Experten zufolge gegen das Völkerrecht verstossen. Die Vereinten Nationen warnten vor einer «ethnischen Säuberung».

    Trumps Berater bemühten sich daraufhin, die Aussagen des US-Präsidenten zu relativieren. Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, sagte etwa, Trump wolle weder US-Soldaten in den Gazastreifen schicken noch Gelder für den Wiederaufbau bereitstellen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5077 (nicht angemeldet)

    Europa und Usa hat nichts im Nahost verloren

    User #5565 (nicht angemeldet)

    Horror die Kommentare hier aus Übersee

    Weiterlesen

    Donald Trump Benjamin Netanjahu
    507 Interaktionen
    Experten warnen
    trumps gaza
    137 Interaktionen
    Trump
    Donald Trump
    75 Interaktionen
    Empört

    MEHR IN NEWS

    Nidau BE
    Nidau BE
    Pike
    5 Interaktionen
    «Es brennt»
    SVP EU
    96 Interaktionen
    Parmelin-Nachfolge
    1 Interaktionen
    Zuger Unternehmen

    MEHR AUS ECUADOR

    Ecuador Priest
    Live-Übertragung
    Kokain
    4 Interaktionen
    Manta
    4 Interaktionen
    Manta