Regierung reist erst gar nicht an

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    Genève,

    Eine Friedenslösung für Syrien liegt in weiter Ferne: Zu den neuen Friedensgesprächen reisen die Regierungsvertreter zunächst gar nicht an. Die Opposition ist sauer.

    Zum Start der Friedensgespräche in Genf wollten die Regierungsvertreter Syriens nicht erscheinen.
    Zum Start der Friedensgespräche in Genf wollten die Regierungsvertreter Syriens nicht erscheinen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Genf ist die achte Runde der Syrien-Friedensgespräche gestartet.
    • Die syrischen Regierungsvertreter sind nicht erschienen, was die Opposition sauer machte.
    • Das Auswärtige Amt in Berlin appelliert an Präsident Baschar al-Assad: Verhandlungen mit der Opposition dürften nicht mehr verschoben werden.

    Ohne Vertreter der syrischen Regierung ist in Genf die achte Runde der Syrien-Friedensgespräche gestartet. UN-Vermittler Staffan de Mistura sprach mit Vertretern der Opposition. Die Delegation aus Damaskus wollte am Mittwoch anreisen, aber nur Freitag an den Gesprächen teilnehmen.

    Das Auswärtige Amt in Berlin machte Druck auf Präsident Baschar al-Assad: «Für die kommenden Tage sind ganz allein Assad und diejenigen, die ihn unterstützen, in erster Linie Russland und Iran, am Zug», sagte ein Regierungssprecher. «Das Regime darf die Aufnahme von direkten Verhandlungen mit der Opposition über die politische Zukunft Syriens nicht länger und ohne jeden Grund verzögern.»

    Waffenruhe um Rebellenenklave

    Unterdessen hat Damaskus nach Angaben von de Mistura einer Waffenruhe rund um die belagerte Rebellenenklave Ost-Ghouta zugestimmt. Assads Truppen kämpfen dort seit Monaten gegen Regierungsgegner. «Wir müssen sehen, ob das umgesetzt wird», sagte de Mistura in Genf. 400 000 Menschen sind in Ost-Ghouta eingeschlossen. Erstmals seit Wochen kam dort ein Konvoi mit Hilfsgütern an. Die Lage der Menschen dort ist nach Angaben des Welternährungsprogramms desolat.

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