Ratte in eigentlich rattenfreier Provinz sorgt für Aufruhr
Eine tote Ratte löst in der kanadischen Provinz Alberta Alarm aus. Jahrzehntelang galt die Region als rattenfrei.

Das Wichtigste in Kürze
- Die «Rat Patrol» untersucht den Fund und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
- Eine Grenzkontrollzone soll verhindern, dass sich Ratten in Alberta ausbreiten.
- Behörden geben trotz des Fundes Entwarnung, solange keine Population entsteht.
In der kanadischen Provinz Alberta sorgt der Fund einer toten Ratte für Aufregung. Die Ortschaft Bowden hat die für die Rattenbekämpfung zuständige «Rat Patrol» des Bundesstaates eingeschaltet. Alberta gilt seit 1950 als rattenfrei.
Die Gemeinde teilte mit, eine tote Ratte sei entdeckt worden. Wo genau das Tier gefunden wurde, blieb zunächst offen.
Die Bevölkerung wurde aufgefordert, mögliche Rattenspuren oder Sichtungen den Behörden zu melden. Nun wird der Fund genau untersucht.
Eine Ratte sorgt für Alarm
Alberta verfügt seit Jahrzehnten über ein eigenes Programm zur Bekämpfung der Tiere, schreibt der «Guardian».
Eine spezielle Kontrollzone entlang der Grenze zur Nachbarprovinz Saskatchewan soll verhindern, dass sich Ratten in Alberta ausbreiten. Die Behörden wollen damit den besonderen Status der Provinz schützen.

Nach Angaben der Provinz gehen bei der «Rat Patrol» jedes Jahr Hunderte Meldungen ein.
Bei der grossen Mehrheit handle es sich allerdings um andere Nagetiere wie Bisamratten, Wühlmäuse oder Feldmäuse. Nicht jede Meldung weist deshalb auf eine echte Ratte hin.
Der Fund einer einzelnen Ratte bedeutet nach Angaben der Behörden nicht, dass Alberta seinen Status als rattenfreie Region verloren hat. Entscheidend sei, dass sich keine dauerhafte Population etabliere.












