Pakistan fordert Unterstützung der reichen Länder. Das Land sei trotz eines CO2-Abdrucks von fast null von schweren Unwettern getroffen worden.
Ein Drittel der Landfläche Pakistans steht noch immer unter Wasser. (Archivbild)
Ein Drittel der Landfläche Pakistans steht noch immer unter Wasser. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/Zahid Hussain
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Das Wichtigste in Kürze

  • Pakistan fordert nach den Überflutungen Unterstützung reicher Länder.
  • Das Land habe einen CO2-Abdruck von fast null, trotzdem hat die Natur gewütet.
  • 1600 Menschen starben bei den Überflutungen, sieben Millionen wurden obdachlos.

Angesichts der verheerenden Überflutungen in Pakistan hat Regierungschef Shehbaz Sharif bei der Uno-Generaldebatte am Freitag von reicheren Ländern Unterstützung für sein Land im Kampf gegen den Klimawandel gefordert.

«Die Natur hat gegen Pakistan gewütet, ohne auf unseren CO2-Abdruck zu schauen, der bei fast Null liegt.» Es sei daher durchaus vernünftig, eine gewisse Annäherung an die Gerechtigkeit für die vom Klimawandel verursachten Schäden zu erwarten, die sein Land erlitten habe.

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Pakistan kämpft gegen die schlimmsten Monsunregen seit einem Jahrzehnt - AFP

Regenfälle von nie zuvor gemessenem Ausmass hatten Ende August ein Drittel der Fläche Pakistans überflutet. Bei der Hochwasserkatastrophe starben rund 1600 Menschen, mehr als sieben Millionen der 220 Millionen Einwohner Pakistans wurden obdachlos.

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«Was in Pakistan passiert ist, wird nicht in Pakistan bleiben», sagte Sharif. Die zerstörten Häuser, der vernichteten Lebensgrundlagen und die Überschwemmung von Arbeitsflächen hätten das Leben vieler Menschen für immer verändert.

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