NZZ und AZ Medien fusionieren

    Lange Zeit wurde darüber spekuliert, jetzt steht fest: Die AZ Medien und die NZZ-Gruppe führen ihre Regionalzeitungen zu einem grossen Unternehmen zusammen.

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    Peter Wanner zur AZ und NZZ-Fusion - Nau

    Zuger Zeitung, Nidwaldner Zeitung, St. Galler Tagblatt, BZ Basel, Aargauer Zeitung - bald sind all diese Zeitungen unter einem Dach zu finden. Die AZ Medien der Familie Wanner und die NZZ-Gruppe legen ihre Regionalzeitungen zusammen.

    Im Nau-Interview nehmen AZ-Verleger Peter Wanner und NZZ-Boss Etienne Jornod Stellung zu den Plänen.

    500 Millionen Umsatz

    Das neue Medienhaus wird neben den Regionalzeitungen auch über Online-Portale, TV- und Radiostationen und Zeitschriften verfügen. Damit sollen mit 2'000 Mitarbeitern knapp 500 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftet und zwei Millionen Menschen in der Deutschschweiz erreicht werden.

    Den Verwaltungsrat des Joint Ventures präsidieren wird AZ-Medien-Inhaber Peter Wanner. Verantwortlich für die publizistischen Inhalte aller Titel wird der aktuelle Leiter Publizistik der NZZ-Regionalmedien, Pascal Hollenstein.

    Watson geht nicht mit

    Nicht Bestandteil der Fusion wird das Online-Portal Watson, das zu AZ Medien gehört und die konzessionierten Radio- und TV-Sender beider Unternehmen.

    Bevor der Deal endgültig besiegelt ist, muss nun noch die Wettbewerbskommission (Weko) zustimmen.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die NZZ-Gruppe und AZ Medien legen ihre Regionalzeitungen zusammen.
    • Mit 2'000 Mitarbeitern sollen rund 500 Millionen Umsatz erzielt und zwei Millionen Leser erreicht werden.

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    Etienne Jornod zur AZ und NZZ-Fusion - Nau

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