Nepal: Sturzflut tötet mindestens 8 Menschen – Dörfer verwüstet
In Nepal kam es am Mittwoch zu einer grossen Sturzflut. Man befürchtet viele Todesopfer.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach einer Sturzflut im Himalaya sind mindestens acht Todesopfer bekannt – viele weitere werden befürchtet.
- Betroffen ist die Grenzregion von Nepal und Tibet, wo mehrere Dörfer verwüstet wurden.
- Zeugen berichten von einer plötzlichen Welle.
Eine heftige Sturzflut zerstörte in Nepal mehrere Dörfer sowie Strassen, Brücken und Kraftwerke.
Mindestens acht Todesopfer sind bislang bekannt, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Behörden berichtet. Menschen werden dazu aufgerufen, in höheren Gebieten Schutz zu suchen.

Auf der anderen Seite der Grenze beklagt auch Tibet «zahlreiche Opfer» und Vermisste. Eine Schlammlawine hatte zuvor einen Landgrenzübergang zwischen China und Nepal getroffen, meldete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.
In Nepal konnten Helikopter aufgrund des hohen Wassers zunächst nicht landen.
«Es kam alles aus dem Nichts», zitiert «Onlinekhabar» einen Zeugen aus dem betroffenen Gebiet. «Wir hörten ein lautes Geräusch, als würde ein Vulkan ausbrechen. Leute begannen zu schreien und rannten weg.»

Noch ist die Ursache für die Sturzflut nicht bestätigt. Letztes Jahr gab es beim gleichen Fluss jedoch bereits eine Überschwemmung, die auf die Entwässerung eines Gletschers zurückgeführt wurde.










