Nawalny organisiert Anti Putin Demos in vielen Städten

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    Russland,

    Mehrere Hundert Anhänger der Opposition unter Alexej Nawalny haben zwei Tage vor der Vereidigung Putins gegen seine Herrschaft demonstriert. Anlass der Demonstrationen in verschiedenen Städten Russlands war auch das Thema Korruption und die Internetzensur in Russland.

    Zwei Tage vor Putins Vereidigung haben in Russland Hunderte Menschen gegen seine Herrschaft demonstriert.
    Zwei Tage vor Putins Vereidigung haben in Russland Hunderte Menschen gegen seine Herrschaft demonstriert. - Twitter/@teamnavalny

    Das Wichtigste in Kürze

    • In vielen russischen Städten haben Hunderte Menschen gegen Putin demonstriert.
    • Die Proteste unter dem Motto «Kein Zar für uns!» wurden vom Oppositionellen Nawalny organisiert.
    • Putin wird in zwei Tagen den Eid für eine weitere sechsjährige Amtszeit ablegen.

    Zwei Tage vor der Vereidigung von Präsident Wladimir Putin zu seiner neuen Amtszeit haben in vielen russischen Städten Anhänger des Oppositionellen Alexej Nawalny demonstriert. Der Protest unter dem Motto: «Kein Zar für uns!» richteten sich gegen Putins lange Herrschaft, aber auch gegen Korruption und Internetzensur in Russland.

    Demonstranten festgenommen

    Nach Angaben der Organisatoren wurden in mehreren sibirischen Städten Demonstranten festgenommen, so in Barnaul und Krasnojarsk. Bis zum Nachmittag berichtete das Bürgerrechtsportal OVD-Info von mehr als 1000 Festnahmen. Angaben der Behörden lagen zunächst nicht vor. In anderen Städten wie Wladiwostok oder Irkutsk gab es keine Zwischenfälle.

    Gezählt wurden jeweils mehrere Hundert Anhänger der Opposition, wie russische Medien am Samstag berichteten. In Moskau und St. Petersburg sollte ab 13.00 Uhr MESZ demonstriert werden. Dort haben die Behörden Versammlungen an den angekündigten Treffpunkten untersagt.

    Putin seit 18 Jahren an der Macht

    Der Anti-Korruptions-Aktivist Nawalny war zur Präsidentenwahl im März nicht zugelassen, bei der Putin mit fast 77 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde. Der Kremlchef ist in Russland seit dem Jahr 2000 an der Macht. Er wird am Montag den Eid für eine weitere sechsjährige Amtszeit ablegen.

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