Nach Überschwemmungen entspannt sich Lage am Kaukasus

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Rund 2000 überflutete Gebäude in 30 Ortschaften: Nach den Unwettern am Kaukasus beginnen nun die Aufräumarbeiten.

    Dieses vom russischen Notfallministerium zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt Mitarbeiter des Ministeriums bei einer nach heftigen Regenfällen teilweise eingestürzten Eisenbahnbrücke.
    Dieses vom russischen Notfallministerium zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt Mitarbeiter des Ministeriums bei einer nach heftigen Regenfällen teilweise eingestürzten Eisenbahnbrücke. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Überschwemmungen am Kaukasus führten zu mindestens sechs Todesopfern und 13 Verletzten.
    • Rettungskräfte haben Notunterkünfte aufgebaut und versorgen Betroffene.

    Nach den schweren Überflutungen nördlich des Kaukasus beginnen die Aufräumarbeiten. Das Wasser habe sich aus den betroffenen Gebieten in der russischen Region Krasnodar zurückgezogen, berichteten heute Samstag russische Medien unter Berufung auf die Behörden.

    Zwei Menschen gelten demnach noch als vermisst. Nach ihnen werde gesucht. Bei den Unwettern starben seit vergangenem Mittwoch mindestens sechs Menschen. 13 wurden mit Verletzungen in Spitälern behandelt. Die Behörden sprachen von 50 Menschen, die ambulant versorgt werden mussten.

    «Alles tun, um den Menschen zu helfen»

    Bei den Unwettern waren etwa 30 Orte überschwemmt worden. Die Rettungskräfte berichteten von 2000 überfluteten Gebäuden. Sie rechneten auch am Wochenende wegen weiterer Regenfälle mit einer angespannten Lage. Die Rettungskräfte versorgten die Betroffenen mit Lebensmitteln und Wasser. Es wurden Notunterkünfte eingerichtet.

    Den Angaben zufolge wurden Autobahnen und Eisenbahnlinien beschädigt. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach heute Samstag von erheblichen Schäden. «Wir müssen alles tun, um den Menschen zu helfen», sagte er laut Nachrichtenagentur Interfax.

    Zehntausende Menschen sassen zeitweise ohne Strom und Wasser in ihren Häusern. Den Betroffenen soll nun auch finanziell geholfen werden. Die Behörden dringen angesichts des nahenden Winters darauf, die Schäden an Gebäuden und Infrastruktur schnell zu beseitigen.

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