Nach andauernden Regenfällen in Kenia schon mehr als 80 Tote

    Keystone-SDA
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    Kenia,

    Nach heftigen Regenfällen in Kenia sind in dem ostafrikanischen Land nach Angaben des Innenministeriums bereits mindestens 88 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 34.000 Menschen mussten bisher vor den Wassermassen fliehen.

    Menschen überqueren einen überfluteten Straßenabschnitt nach schweren Regenfällen in Kenia. Foto: Andrew Kasuku/AP/dpa
    Menschen überqueren einen überfluteten Straßenabschnitt nach schweren Regenfällen in Kenia. Foto: Andrew Kasuku/AP/dpa - Keystone/AP/Andrew Kasuku

    Die alljährliche Regenzeit, die üblicherweise in der zweiten Märzhälfte beginnt, setzte in diesem Jahr einen Monat früher und sehr massiv ein. Im Grossraum Nairobi sowie in Westkenia verwandelten sich Strassen innerhalb kürzester Zeit in reissende Flüsse und überraschten Fussgänger wie Autofahrer. Einige wurden bei diesen Vorfällen mitgerissen und ertranken, andere erlitten tödliche Stromschläge durch offen liegende oder abgerissene Kabel.

    In Westkenia trat der Fluss Nyando über die Ufer und überschwemmte zahlreiche Strassen in der Umgebung von Kisumu, der drittgrössten Stadt des Landes. In Nairobi hatten die Behörden am Wochenende die Bewohner tiefergelegener Stadtteile bereits zum Verlassen ihrer Häuser und Wohnungen aufgefordert, da befürchtet wird, dass ein Flussdeich bricht und diese Gebiete überflutet werden. Das kenianische Rote Kreuz berichtete über die Evakuierung von Schülern aus gefährdeten Schulen in Westkenia.

    Infolge des Klimawandels häufen sich Extremwetterereignisse auch in dem ostafrikanischen Land – mit ganz unterschiedlichen Erscheinungen: Während sich die Menschen im Westen und in der dicht bevölkerten Hauptstadt Nairobi vor Sturzregen sorgen, leidet der Norden des Landes seit Monaten unter Dürre.

    Kommentare

    User #6381 (nicht angemeldet)

    Wie viele starben zuvor täglich wegen dee Dürre? Mutmasslich mehr als 80.

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Haben wir nicht erst von der Erdkrustenverschiebung gelesen, die auch Einfluss auf das Klima hat ?

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