Moskau fordert Sanktionsaufhebung zur Lösung von Getreide-Krise

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    Angesichts Nahrungsmittel-Krise wegen des Ukraine-Krieges fordert Russland, die Sanktionen zu dämmen.

    Ukraine Krieg
    Wegen des Ukraine-Krieges sind die Getreidepreise gestiegen. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russland möchte eine Lockerung der westlichen Sanktionen.
    • Die Regierung möchte so die Nahrungsmittel-Krise verkleinern.

    Russland pocht angesichts der von seinem Krieg gegen die Ukraine verursachten Nahrungsmittel-Krise weiter auf eine Lockerung westlicher Sanktionen. Die Regierung zeigt sich aber gesprächsbereit.

    Vize-Aussenminister Andrej Rudenko forderte am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge eine Aufhebung der Strafmassnahmen. Die die gegen Russlands Exportbranche sowie gegen den Finanzsektor verhängt wurden. Zudem müsse die Ukraine alle Häfen entminen, sagte er. Russland sei dann bereit, eine «humanitäre Durchfahrt» zu sichern.

    Die internationale Gemeinschaft fordert seit Wochen von Russland, den Export von ukrainischem Getreide zu ermöglichen. Die Ukraine beklagt, dass durch die russische Kriegsmarine ihre Häfen im Schwarzen Meer blockiert sind. Beide Länder gehören zu den grössten Weizenexporteuren und spielen eine wichtige Rolle für die Ernährungssicherheit in der Welt.

    Putin
    Kreml-Chef Wladimir Putin. - Keystone

    Drei Monate nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland sagte Rudenko zudem: «Wir sind immer bereit zum Dialog mit allen, die nach Frieden und nach einer friedlichen Lösung aller Probleme streben.» Er wies den Vorwurf zurück, Russland raube ukrainisches Getreide: «Wir stehlen niemandem etwas.»

    Russland hatte am Mittwoch zugleich das Ende der Minenräumung im Hafen von Mariupol verkündet. Der Hafen der inzwischen von Russland kontrollierten Stadt könne damit wieder seine Arbeit aufnehmen. Für die Schiffe, die dort festlagen, werde am Mittwoch ein Korridor für die sichere Ausfahrt organisiert.

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