Mindestens sechs Tote bei Protesten nach Wahl in Venezuela

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    Bei den Protesten gegen den umstrittenen Wahlsieg von Präsident Nicolás Maduro in Venezuela starben mindestens sechs Menschen.

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    In Venezuela hat es nach der Präsidentenwahl heftige Proteste gegeben. Die Opposition hat den Wahlsieg von Maduro nicht anerkannt. (Archivbild) - Keystone

    Bei den Protesten gegen den umstrittenen Wahlsieg des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro in Venezuela sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien auch zwei Jugendliche, teilte die Menschenrechtsorganisation Foro Penal mit. Zudem seien 132 Demonstranten festgenommen worden.

    Der Nationale Wahlrat hatte den seit 2013 regierenden Maduro offiziell zum Sieger der Präsidentschaftswahl vom Sonntag erklärt. Die Opposition wirft der Regierung Wahlfälschung vor und reklamiert den Sieg für ihren Kandidaten Edmundo González Urrutia. Auch die USA, die Europäische Union, die Organisation Amerikanischer Staaten und eine Reihe lateinamerikanischer Länder zweifeln das offizielle Wahlergebnis an.

    «Wir haben es mit einem Staatsstreich zu tun, der von den faschistischen Kräften der extremen Rechten mit Unterstützung der imperialen Kräfte, des US-Imperialismus, angezettelt wurde», sagte Verteidigungsminister Vladimir Padrino López. «Wir werden diesen Staatsstreich vereiteln.»

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