Bei einem Terroranschlag in Burkina Faso sind mindestens zehn Zivilisten und neun Soldaten der Gendarmerie getötet worden.
Burkina Faso
Eine Strasse in Burkina Faso. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In Burkina Faso kam es in der Nacht auf Montag zu einem schlimmen Terroranschlag.
  • Zehn Zivilisten und neun Soldaten wurden tödlich verletzt.
  • Anschläge auf Polizeiposten und Militär-Stationen haben zuletzt zugenommen.

Die Täter hätten in der Nacht zu Montag einen Gendarmerie-Posten in der nördlichen Ortschaft Foubé angegriffen, sagte Regierungssprecher Ousséni Tamboura am Dienstag. Dabei sei es zu Gefechten gekommen.

Angriffe auf Behörden nehmen zu

Die ehemalige französische Kolonie mit ihren 21 Millionen Einwohnern liegt in der Sahelzone, die sich in Afrika südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt. Dort sind bewaffnete Gruppen aktiv, von denen einige dem Islamischen Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen haben. Viele Milizen operieren über die Grenzen nach Mali und zu anderen Staaten hinweg.

Anschläge auf Militär- und Polizeiposten haben in den vergangenen Wochen zugenommen, vor allen in Grenznähe zum Nachbarstaat Mali. Erst Mitte November hatten unbekannte Extremisten bei einem Angriff auf einen Gendarmerieposten in der nördlichen Provinz Soum mindestens 53 Menschen getötet.

Ende Oktober waren bei einem Angriff auf eine Polizeistation in der Region knapp zwei Dutzend Menschen umgekommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind dort mittlerweile mehr als 1,2 Millionen Menschen im eigenen Land auf der Flucht.

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