Länder wollen weitere Amtszeit von Maduro in Venezuela verhindern

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    USA,

    Mehrere Länder haben angekündigt, eine weitere Amtszeit von Venezuelas Präsident Nicolas Maduro verhindern zu wollen.

    Nicolas Maduro
    Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, bei einem Treffen mit dem russischen Präsideten im Anwesen Nowo-Ogarjowo ausserhalb von Moskau. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nicolas Maduro soll nicht erneut Präsident Venezuelas sein.
    • 13 Staaten haben ihn aufgefordert das Amt vorläufig nicht anzutreten.

    Kurz vor dem Beginn der zweiten Amtszeit des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist dieser von 13 Staaten der Region aufgefordert worden, auf die Vereidigung zu verzichten. «Wir rufen Nicolás Maduro dazu auf, die Präsidentschaft am 10. Januar nicht anzutreten und die Regierungsbefugnis vorläufig an das Parlament zu übergeben, bis eine demokratische Präsidentenwahl abgehalten wurde», hiess es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der so genannten Lima-Gruppe.

    Unterzeichnet wurde der Aufruf von Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Guyana, Honduras, Panama, Paraguay, Peru und Santa Lucia. Sollte Maduro die Präsidentschaft in der kommenden Woche dennoch antreten, werde er von den Regierungen dieser Länder nicht anerkannt, hiess es in der Erklärung.

    Der sozialistische Präsident war in umstrittenen Wahlen im Mai vergangenen Jahres im Amt bestätigt worden. Zahlreiche Staaten, internationale Organisationen und die venezolanische Opposition sprachen von einem undemokratischen Wahlprozess und erkannten das Ergebnis nicht an.

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