Krisengipfel über Ostkongo - Kongos Präsident nur virtuell dabei

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Tansania,

    Afrikanische Staatschefs treffen sich in Tansania, um eine Lösung für die eskalierende Gewalt im Ostkongo zu finden.

    Kongo
    Der kongolesische Präsident Félix Tshisekedi fehlte allerdings bei den Gesprächen vor Ort. - AP Photo/Christophe Ena, File

    Staats- und Regierungschefs mehrerer afrikanischer Staaten suchen im tansanischen Daressalam eine Lösung für die Konfliktregion im Ostkongo. Dort war die Gewalt zuletzt eskaliert. Der kongolesische Präsident Félix Tshisekedi fehlte allerdings bei den Gesprächen vor Ort – er war lediglich virtuell aus Kinshasa zugeschaltet. So kam es in Daressalam zu keiner direkten Begegnung mit dem angereisten ruandischen Präsidenten Paul Kagame.

    Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo wirft Ruanda die Unterstützung der Rebellenmiliz M23 vor, die grosse Teile der rohstoffreichen Provinz Nord-Kivu kontrolliert und Ende Januar in die strategisch wichtigen Provinzhauptstadt Goma einmarschiert war. Mittlerweile hat die Miliz trotz einer von ihr erklärten Feuerpause weitere Orte in der Nachbarprovinz Süd-Kivu angegriffen.

    «Es ist entscheidend, dass wir eine dauerhafte Lösung finden», sagte die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan bei der Begrüssung ihrer Amtskollegen am Samstag. Sie rief zu Verhandlungen für eine friedliche Lösung auf.

    Friedensaufruf unter Druck

    Der kenianische Präsident William Ruto, der aktuelle Vorsitzende der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), rief zu einer sofortigen Einstellung der Kämpfe im Ostkongo auf. Nur eine sofortige Feuerpause könne Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung ermöglichen.

    «Die Zeit zum Handeln ist jetzt», sagte er angesichts der humanitären Notlage hunderttausender Zivilisten in der Konfliktregion. Eine Lösung müsse und könne gefunden werden.

    Die EAC hat den Sondergipfel gemeinsam mit der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) einberufen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3526 (nicht angemeldet)

    Solche Länder werden nie glücklich sein. LOL.

    User #1359 (nicht angemeldet)

    Afrika muss frei und unabhängig sein... Der Westen hat riesen Chaos angerichtet... und mit den Chinesen Russen und Amerikaner wird es nicht besser. Die Politik dort ist so Korrupt und beitet die eigenen Leute aus... da muss sich vieles ändern eine Schade der Menschheit wenn man seine Blicke auf diesen Kontinent richtet. Alles nur für unseren technischen Fortschritt und um unser Wohlstand zu sichern. Mich würde es nicht wundern, wenn der Spieß umgekehrt werden würde und jene Leute uns genau so oder noch schlimmer behandeln würden... das ist eine endlose Spirale des Hasses und der Ausbeutung in dem die Menschheit gefangen lebt.

    Weiterlesen

    Bob Dylan Handyverbot
    38 Interaktionen
    Bob Dylan
    a
    1'104 Interaktionen
    Nach Gen-Z-Demos

    MEHR IN NEWS

    generation z
    2 Interaktionen
    Polizei im Einsatz
    Hacker
    Lausanne
    14 Interaktionen
    Bern
    1 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS TANSANIA

    4 Interaktionen
    Arusha
    Dinosaurier
    2 Interaktionen
    Im Südwesten
    aa
    76 Interaktionen
    Autsch!
    Levke Kersting
    10 Interaktionen
    «Goodbye Deutschland»