Kolumbien: Haus von kolumbianischem Drogenbaron Escobar wird abgerissen

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    Kolumbien,

    In Medellin (Kolumbien) wird ein ehemaliges Haus des ehemaligen Drogenbarons Pablo Escobar abgerissen. Dies sei ein Symbol für den Sieg des Guten über das Böse, sagt der Bürgermeister.

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    Pablo Escobar dominierte in den 1980er Jahren den internationalen Kokain-Handel. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein ehemaliges Wohnhaus in Medellin (Kolumbien) des Drogenbarons Pablo Escobar wird abgerissen.
    • Dies sei ein Zeichen für den Sieg des Guten über das Böse.
    • Escobar war der grösste Drogenschmuggler der 1980er Jahre und verantwortlich für Tausende Tote.

    Eines der Wohnhäuser des kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar in Medellín wird dem Erdboden gleich gemacht. «Das Gebäude Monaco wird abgerissen. Ich bin davon überzeugt, dass alle Symbole der Illegalität in Medellín fallen müssen», sagte Bürgermeister Federico Gutiérrez am Mittwoch. Gemeinsam mit Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas und Justizminister Enrique Gil führte er die ersten Hammerschläge zum Abriss des Gebäudes. «Es ist ein Symbol dafür, dass nach Jahren des Kampfes das Gute über das Böse siegt», sagte der Rathauschef.

    Park für die Opfer

    An des Stelle von Escobars Haus soll ein Park im Gedenken an die Opfer des Drogenbarons entstehen. Escobar und sein Medellín-Kartell dominierten in den 1980er Jahren den internationalen Kokain-Schmuggel und waren für den Tod Tausender Menschen verantwortlich. Nachdem Escobar dem kolumbianischen Staat den Krieg erklärt hatte, wurde er 1993 von der Polizei erschossen. Wegen seiner Wohltaten für Bewohner von Elendsvierteln gilt Escobar aber noch immer zahlreichen Menschen als Held.

    2016 wurde Escobars Villa in Miami Beach dem Erdboden gleich gemacht.
    2016 wurde Escobars Villa in Miami Beach dem Erdboden gleich gemacht. - Keystone

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