Italienische Justiz eröffnet Verfahren gegen Ehepaar Moretti

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Italien,

Die Staatsanwaltschaft in Rom hat gegen Jacques und Jessica Moretti, Betreiber der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana VS, ein Verfahren eröffnet.

morettis
Im Scheinwerferlicht: Die Morettis stehen im Zentrum der Ermittlungen und dominieren die Schlagzeilen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund vier Monate nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana ermittelt nun auch Italien.
  • Die Staatsanwaltschaft in Rom hat ein Verfahren gegen die Morettis eröffnet.
  • Die Akten enthalten unter anderem Aussagen der verletzten Italiener.

Jetzt ermittelt auch die italienische Justiz gegen das Betreiber-Paar der Bar «Le Constellation». Die Akten enthalten unter anderem die Aussagen der jungen Italiener, die bei der Brandkatastrophe am 1. Januar verletzt wurden.

Feuerfontäne
Bei dem Brand in der Silvesternacht kamen 41 junge Menschen ums Leben, darunter sechs Italiener. Weitere 115 wurden verletzt. - Facebook

Die in Rom eröffnete Untersuchung betrifft fahrlässige Tötung, mehrfachen fahrlässigen Totschlag, Brandstiftung sowie sehr schwere Körperverletzung unter erschwerenden Umständen wegen Verstössen gegen die Vorschriften zur Unfallverhütung.

Sie wird vom Staatsanwalt Francesco Lo Voi gemeinsam mit dem stellvertretenden Staatsanwalt Giovanni Conzo und dem Staatsanwalt Stefano Opilio geleitet, wie die italienische Nachrichtenagentur Adnkronos am Dienstag berichtete.

Akten erhalten Aussagen der verletzten Italiener

Die Akten enthalten auch die Aussagen der beim Brand verletzten jungen Italiener. Im Rahmen der Ermittlungen ordneten die Staatsanwälte die Sicherstellung der Mobiltelefone der Opfer und Überlebenden als Beweismittel an, um den Hergang der Ereignisse zu rekonstruieren.

Wird die Brandkatastrophe von Crans-Montana lückenlos aufgeklärt?

In der Nacht auf Neujahr kamen 41 junge Menschen ums Leben, darunter sechs Italiener. Weitere 115 wurden verletzt.

Auch in Frankreich läuft ein Verfahren. Anfang Januar eröffnete die auf «Grossschadensereignisse» spezialisierte Abteilung der Staatsanwaltschaft Paris eine Untersuchung.

Damit will man den französischen Opfern und ihren Angehörigen eine gemeinsame Anlaufstelle in Frankreich bieten und gegebenenfalls den Austausch mit den Schweizer Behörden erleichtern.

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Kommentare

Anonym

Handys der Opfer einziehen. Erst jetzt.

User #3998 (nicht angemeldet)

Überlegen statt urteilen , für das ist das Gericht da--- Gefängniss-- leicht zu sagen das bezahlt am Schluss das Volk...?

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