Israel-Gaza-Krieg

    Israel-Krieg: Musk will Gaza-Organisationen Internet geben

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    USA,

    Nach dem Kommunikationsausfall in Gaza im Israel-Krieg will Elon Musk humanitären Organisationen Satelliten-Internet bereitstellen. Tel Aviv ist erbost.

    Israel Krieg
    Elon Musk stellte den Verteidigern im Ukraine-Krieg Satelliten-Internet zur Verfügung. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Elon Musk will humanitären Organisationen in Gaza Starlink-Internet bereitstellen.
    • Israel ist erzürnt und warnt, die Hamas werde es für terroristische Zwecke missbrauchen.
    • Musk versucht zu beruhigen, er werde die Nutzer des Satelliten-Internets genau überprüfen.

    Am Freitag kappte Israel die Kommunikation im Gazastreifen. Die Menschen, die bereits unter den Luftangriffen im Israel-Krieg leiden, haben kein Internet mehr, Telefonanrufe funktionieren auch nicht. Internationale Organisationen wie die WHO oder Unicef konnte ihre Mitarbeiter vor Ort nicht mehr erreichen.

    Eine Lösung könnte nun von Elon Musk kommen: Der Milliardär will mit seinem Satelliten-Unternehmen Starlink international anerkannte Hilfsorganisationen mit Kommunikationsverbindungen unterstützen. Dies teilt er auf seinem sozialen Netzwerk X, vormals Twitter, mit. Er wisse nicht, wer die Autorität für Bodenverbindungen habe, es habe aber kein Terminal von dort eine Verbindung angefordert.

    Bereits im Ukraine-Krieg unterstützt Musk die Ukraine, in dem er dem Land Satelliten-Internet zur Verfügung stellt. Die Kosten dafür übernimmt das US-Verteidigungsministerium.

    Auf Twitter-Nachfolger X erhält der Milliardär durchmischte Reaktionen – und auch Israel meldet sich dazu. Tel Aviv hat angekündigt, die Bereitstellung von Satelliten-Internet für Organisationen im Gazastreifen «mit allen Mitteln zu bekämpfen».

    Israel-Krieg: Musk will sicherstellen, dass Starlink für humanitäre Zwecke verwendet wird

    «Die Hamas wird es für terroristische Aktivitäten verwenden», warnt Kommunikationsminister Shlomo Karhi. Vielleicht wäre Musk bereit, es an die Freilassung «unserer entführten Babys, Söhne, Töchter und Senioren zu knüpfen», schlägt er vor. Bis dahin werde sein Büro alle Verbindungen zu Starlink kappen.

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    Im Israel-Krieg wurde im Gazastreifen vieles zerstört, so auch die Kommunikations-Infrastruktur. - keysteone

    Musk versucht den Minister zu beruhigen, er sei nicht so naiv, die Gefahr nicht zu sehen. Bislang habe es noch keine Versuche gegeben, ein Terminal in Gaza mit Starlink zu verbinden. Sollte es dazu kommen, werde er «ausserordentliche Massnahmen» ergriffen, um sicherzustellen, dass es einzig für humanitäre Zwecke eingesetzt werde. Dafür werde er mit der US- und der israelischen Regierung zusammenarbeiten.

    Finden Sie es gut, dass Musk humanitären Organisationen in Gaza Internet zur Verfügung stellen will?

    Zu Beginn des Israel-Kriegs stand Elon Musk bereits in der Kritik. Laut der EU wurde X für die Verbreitung von antisemitischen Meinungen und Fake News verwendet.

    Kommentare

    User #4664 (nicht angemeldet)

    Er scheint erkannt zu haben das Trump das lächerlichste ist was Amerika je hervorgebracht hat. Und hat wohl seinen Drogenkonsum eingestellt.

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