In Mali entführte Italiener nach mehr als anderthalb Jahren frei

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    Drei Italiener, die im westafrikanischen Krisenstaat Mali entführt wurden, sind nach anderthalb Jahren wieder frei.

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    In Mali entführte Italiener wurden freigelassen. (Symbolbild) - sda - Keystone-SDA/EDA

    Mehr als anderthalb Jahre nach ihrer Entführung im westafrikanischen Krisenstaat Mali sind drei Italiener wieder frei. Das Ehepaar und deren Sohn wurden in der Nacht zum Dienstag freigelassen, wie das Büro von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mitteilte. Die Familie war im Mai 2022 von einer dschihadistischen Gruppierung, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden sein soll, in der Stadt Koutiala entführt worden.

    Bereits seit mehreren Jahren wohnte die Familie in Koutiala südöstlich der malischen Hauptstadt Bamako. Sie hätten damals in einer Gemeinschaft von Zeugen Jehovas gelebt, hiess es in der Mitteilung. An der Freilassung waren demnach der italienische Auslandsgeheimdienst Aise sowie das Aussenministerium beteiligt.

    Ausgehandelte Freiheit durch verstärkte Kontakte

    Durch verstärkte Kontakte zu Stammesführern und lokalen Geheimdiensten konnte die Freilassung demnach ausgehandelt werden. Trotz der langen Gefangenschaft seien die drei bei guter Gesundheit und sollten noch am Dienstag nach Rom gebracht werden, hiess es.

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