In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren eine Stunde vorgestellt

Keystone-SDA
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Bern,

Am Sonntag um 2 Uhr werden in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Zeitumstellung zur Sommerzeit beginnt jeweils am letzten Märzsonntag und endet am letzten Oktobersonntag.

Zeitumstellung
Die Zeitumstellung erfolgt am kommenden Wochenende. - keystone

Die Sommerzeit 2026 dauert 30 Wochen beziehungsweise 210 Tage. Am 25. Oktober werden die Uhren um 3 Uhr wieder auf 2 Uhr und die Normalzeit zurückgestellt.

Vor allem in den Schweizer Nachbarstaaten ist eine mögliche Abschaffung der saisonal bedingten Zeitumstellung zu einem politischen Thema geworden. Die EU-Kommission legte konkrete Pläne vor, allerdings zogen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union nicht mit.

Kritiker der Zeitumstellung beklagen negative Auswirkungen für Gesundheit und Tierwohl. Vor allem Kinder und ältere Menschen würden demnach unter Mini-Jetlags leiden. Zudem gebe es mehr Verkehrsunfälle wegen Übermüdung. Auch der Landwirtschaft ist die Umstellung ein Dorn im Auge, weil die Milchleistung der Kühe geringer ausfallen soll.

In Europa wurde die Sommerzeit 1973 vor dem Hintergrund der Ölkrise das erste Mal eingeführt. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde mehr Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden mit dem Ziel, Energie zu sparen. Um nicht zur Zeitinsel zu werden, folgte die Schweiz 1981.

Kommentare

User #2629 (nicht angemeldet)

Stell dir vor es ist Sommerzeit und niemand geht hin. Wenn man bedenkt weshalb die SoZe im WK I mal eingeführt wurde, nur um länger bei Tageslicht aufeinander zu ballern, sollte man meinen, dass diese Furzidee endlich beerdigt wird, einen wirtschaftlichen Nutzen hat sie nachgewiesenermassen nie und auch nie gehabt!

User #5405 (nicht angemeldet)

Was wir jetzt, noch haben, ist die reale, wirkliche Zeit! Die Sommerzeit ist eine rein wirtschaftlich herbeigezogene, unnatürliche Jahreszeit, bar weder jeden normalen Lebenszykluses, ohne wirklichen Sinn und Verstand, und trotzdem hält man an ihr fest, weil ein paar südliche Länder das als nötig empfinden! Nur wegen des Tourismouses! Aber ja, so läuft es halt nunmal in einer Wirtschaftsdemokratie. Alle Macht dem Gelde.

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