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    Hurrikan «Otis» beschädigt Frühwarnsystem für Erdbeben in Mexiko

    Keystone-SDA
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    Mexiko,

    Der Hurrikan «Otis» hat in Mexiko das Erdbeben-Frühwarnsystem beschädigt. Ingenieure für die Reparatur stünden bereit, kommen aber wegen Blockaden nicht hin.

    dpatopbilder - HANDOUT - Dieses von der NOAA zur Verfügung gestellte Satellitenbild zeigt den Hurrikan Otis, der sich der mexikanischen Pazifikküste nahe Acapulco nähert. Foto: -/NOAA/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
    dpatopbilder - HANDOUT - Dieses von der NOAA zur Verfügung gestellte Satellitenbild zeigt den Hurrikan Otis, der sich der mexikanischen Pazifikküste nahe Acapulco nähert. Foto: -/NOAA/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - sda - Keystone/NOAA/-

    Der schwere Hurrikan «Otis» hat das Frühwarnsystem für Erdbeben an der mexikanischen Pazifikküste beschädigt. Die Kommunikation mit mindestens 27 der rund 100 Sensoren des seismischen Beobachtungsnetzes sei unterbrochen, teilte der Betreiber am Mittwoch mit. Sollte sich in der Nähe der beschädigten Sensoren ein starkes Beben ereignen, könne die Bevölkerung nicht rechtzeitig gewarnt werden. Für Reparaturen stünden zwar Ingenieure bereit, doch seien wichtige Verkehrswege in der Region infolge des Sturms unterbrochen.

    «Otis» war am frühen Mittwoch (Ortszeit) als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 nahe dem berühmten Badeort Acapulco auf Mexikos Südwestküste getroffen – mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von fast 270 Kilometern pro Stunde und Böen von bis zu 330 Stundenkilometern.

    Acapulco von Aussenwelt abgeschnitten

    Telefon- und Internetverbindungen brachen zusammen, auch mehr als einen halben Tag später war die Hafenstadt weiterhin von der Aussenwelt abgeschnitten. Das genaue Ausmass der Schäden blieb zunächst unbekannt. Später wurde «Otis» zu einem normalen Tropensturm heruntergestuft.

    Die gesamte Westküste Süd-, Mittel- und Nordamerikas liegt im Pazifischen Feuerring – der geologisch aktivsten Region der Welt. In diesem bogenförmigen Gürtel mit einer Länge von 40'000 Kilometern treffen mehrere Erdplatten aufeinander.

    Erdbeben können zwar nicht vorhergesagt werden, allerdings erfasst das Frühwarnsystem schnell die ersten Erschütterungen und löst einen Alarm aus. Auch die Hauptstadt Mexiko-Stadt, die Hunderte Kilometer von der Pazifikküste entfernt liegt, bekommt durch dieses System einige dutzende Sekunden vor einem schweren Erdbeben eine Vorwarnung.

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