Genf und Basel am Dienstag die heissesten Orte der Schweiz

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Bern,

Die Hitzewelle ist am Dienstag weiter über die Schweiz gerollt und hat Genf sogar den heissesten 23. Juni seit Messbeginn beschert: In Genf-Cointrin wurden 36 Grad gemessen. Etwas heisser noch war es einmal mehr in der Nordwestschweiz.

In Genf ist Abkühlung im See umso dringender, als neue Temperaturrekorde die Stadt heimsuchen. (Archivbild mit Jet d'Eau)
In Genf ist Abkühlung im See umso dringender, als neue Temperaturrekorde die Stadt heimsuchen. (Archivbild mit Jet d'Eau) - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

So wurden in Basel-Binningen um 15.40 Uhr 36,4 Grad gemessen – im Vergleich zu 36,2 Grad am Montag, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Dienstag mitteilte.

Und auch in Payerne in der Waadt stieg das Quecksilber wieder auf 36 Grad im Vergleich zu 36,1 Grad am Vortag. Auch Visp im Wallis schwitzte am Dienstagnachmittag bei 36,1 Grad. Generell war es in der Westschweiz heisser als weiter im Osten oder sogar im Tessin, wo in Stabio am Dienstagnachmittag noch 33,2 Grad gemessen wurden.

Vorbei ist es mit der Hitze aber noch lange nicht, und sie betrifft auch immer mehr Regionen. Davor warnt der Bund und reagiert mit einer Gefahren-Höherstufung von 3 auf 4. Dies bedeutet «grosse Gefahr». Bis nächsten Montag wird keine Abkühlung erwartet.

Die Warnungen von Meteoschweiz gelten für die Niederungen unterhalb von 800 Metern im Norden und unterhalb von 600 Metern im Süden.

Bis nächsten Montag, auf der Alpensüdseite bis Sonntag, werden laut Meteoschweiz verbreitet 34 bis 37 Grad erreicht, wobei die Temperaturhöchstwerte ab Donnerstag leicht ansteigen dürften. In der Nacht sinkt die Temperatur jeweils auf 16 bis 20 Grad, von Donnerstag bis Montag auf 18 bis 23 Grad. Damit werde die Hitzebelastung noch grösser, warnt der Bund.

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