Hier mischt Schülerin Gift in Trinkflasche von Lehrerin
Eine Schülerin in Brasilien vergiftete ihre Lehrerin monatelang mit Quecksilber. Erst mit einer versteckten Kamera konnte sie überführt werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Lehrerin in Brasilien vermutete, dass eine Schülerin sie vergiftete.
- Mit einer versteckten Kamera wurde gefilmt, wie diese eine Substanz in ihre Wasserflasche leerte.
- Während acht bis zwölf Monaten nahm die Lehrerin so regelmässig Quecksilber zu sich.
Es sind schockierende Szenen, die Denny Cardoso, eine Kunstlehrerin in einem Sozialprojekt in Brasilien, aufgenommen hat. Sie zeigen, wie eine Schülerin eine Substanz in die Flasche der Lehrerin leert und sie so vergiftet. Darüber berichtet unter anderem die «Sun».
Cardoso fühlte sich schon seit Monaten krank: starke Magenschmerzen, Muskelsteifheit und Probleme beim Gehen sowie Urinieren. Im Mai 2025 spürte sie dann nach dem Trinken aus ihrer Wasserflasche ein Kügelchen im Rachen.
Sie konnte es herausnehmen und zur Polizei bringen. Die Lehrerin verdächtigte ihre Schülerin Maria A. R., da diese ihr gegenüber eine «unerklärbare Feindseligkeit» zeigte. In ihrer Tasche fand die Polizei dann auch eine verdächtige Substanz.
Doch weil die Polizei damit noch nichts tun konnte, wurde Cardoso selbst aktiv und stellte der Schülerin eine Falle. Sie liess ihre Wasserflasche unbeaufsichtigt in ihrem Schulzimmer, platzierte aber eine versteckte Kamera.
Auf den Aufnahmen ist dann zu sehen, wie Maria die Flasche öffnet und eine Substanz aus einem Beutelchen hineinschüttet. Cardoso ging mit der Flasche mit dem kontaminierten Wasser sofort zur Polizei, wo Spuren von Quecksilber nachgewiesen wurden.
Eine Untersuchung wies zudem Quecksilber im Blut der Lehrerin nach. Aufgrund der Menge wird davon ausgegangen, dass Cardoso seit acht bis zwölf Monaten regelmässig Quecksilber zu sich genommen hat.
Der Fall wird seit Juni 2025 von der Polizei untersucht. Zu einer Anklage ist es bislang noch nicht gekommen, die Ermittlungen dauern an.














