Hamas

Hamas: Namenslisten mit Israel ausgetauscht

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Ägypten,

Im Rahmen der Gaza-Verhandlungen in Ägypten hat die Hamas nach eigenen Angaben heute Gefangenenlisten mit Israel ausgetauscht.

Gazastreifen
Die zweite Phase sieht zudem eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) vor, die im Gazastreifen für Ordnung sorgen soll. (Archivbild) - dpa

Bei den Gaza-Verhandlungen in Ägypten hat die radikalislamische Hamas heute nach eigenen Angaben «Listen der zur Freilassung angeforderten Gefangenen» mit Israel ausgetauscht.

Damit dürften einerseits die noch in Gaza festgehaltenen Geiseln gemeint sein und andererseits die Palästinenser, die im Gegenzug aus israelischer Haft entlassen werden sollen.

Der Friedensplan von US-Präsident Donald Trump sieht vor, dass sich Israels Armee auf eine zu vereinbarende Linie zurückzieht und im Gegenzug die Geiseln freigelassen werden. Zudem soll Israel im Austausch für die Geiseln rund 250 zu lebenslanger Haft verurteilte Palästinenser freilassen sowie rund 1700 weitere, die nach dem 7. Oktober 2023 inhaftiert wurden.

Verhandlungen in Scharm el Scheich dauern an

Die Verhandlungen im ägyptischen Scharm el Scheich laufen seit Montag. Der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News berichtete, dass diese heute gegen Mittag fortgesetzt werden sollten. Bis zu einem Ergebnis könnten noch mehrere Tage vergehen.

«Die Vermittler unternehmen enorme Anstrengungen, um alle Hindernisse für die Umsetzung eines Waffenstillstands zu beseitigen», sagte Hamas-Medienkoordinator Taher al-Nunu laut einer Mitteilung. Alle Beteiligten seien optimistisch. Streitpunkte bleiben aber – unter anderem die Details zum teilweisen Truppenabzug Israels im Fall einer Einigung.

Welche Häftlinge Israel im Gegenzug für die Geiseln freilassen würde, gehört zu den Streitfragen. Die Hamas fordert laut Verhandlungskreisen die Freilassung besonders bekannter Figuren wie Marwan Barghuti, dem prominentesten palästinensischen Häftling in Israel aus der Führungsebene der Fatah-Bewegung. Israel lehnt dessen Freilassung ab.

Die israelische Nachrichtenseite «ynet» berichtete unter Berufung auf palästinensische Quellen, dass Barghutis Frau Dienstagabend aus Ramallah nach Kairo gereist sei. Vor dem Hintergrund der Verhandlungen über eine mögliche Freilassung Barghutis sei ihre Reise in das Gastgeberland der laufenden Gaza-Gespräche bemerkenswert, hiess es.

Kommentare

Weiterlesen

Geiseln israel gaza
Nahost-Gespräche
Vorsorge
31 Interaktionen
Vorsorge

MEHR IN NEWS

Marokkaner Ceuta
Von Reporter
Russland Angriff Kiew
Neun Tote
Walensee SUP Unfall
Walensee
Walensee vermisste Person
27 Interaktionen
Suche geht weiter

MEHR HAMAS

Hamas
96 Interaktionen
Sie stimmt zu
Israelische Soldaten
19 Interaktionen
Tel Aviv/Gaza
13 Interaktionen
Gaza
Hamas
11 Interaktionen
Gaza

MEHR AUS ÄGYPTEN

Kairo
5 Interaktionen
Kairo
6 Interaktionen
Nahe Luxor
Amira Aly
61 Interaktionen
Nach Pocher-Wut