Guterres beklagt Ausmass des «Blutbads und Tötens» im Gazastreifen

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    Jordanien,

    UN-Generalsekretär António Guterres drängt bei einem Notfallgipfel auf eine Einigung im Gaza-Krieg.

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    UN-Generalsekretär António Guterres. (Archivbild) - dpa

    UN-Generalsekretär António Guterres hat erneut alle beteiligten Parteien im Gaza-Krieg zu einer Einigung gedrängt.

    Der Horror müsse aufhören, es sei höchste Zeit für einen Waffenstillstand und die bedingungslose Freilassung der Geiseln, sagte Guterres bei einem von Jordanien und Ägypten organisierten Notfallgipfel für humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen am Dienstag. Die Geschwindigkeit und das Ausmass des «Blutbads und Tötens» im Gazastreifen übersteige alles, was er je in seiner Funktion als UN-Generalsekretär gesehen habe. Eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser litten unter Hunger und hätten kein sauberes Trinkwasser.

    Internationale Gemeinschaft soll stärker reagieren können

    Bei dem Gipfel an der Küste des Toten Meeres südlich der jordanischen Hauptstadt Amman sollen nach jordanischen Aussagen Wege gefunden werden, wie die internationale Gemeinschaft stärker auf die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen reagieren kann.

    Jordanien und Ägypten prangern seit Beginn des Krieges immer wieder die katastrophale humanitäre Lage an. Fast alle der 2,3 Millionen Menschen in Gaza wurden durch Kämpfe vertrieben, es fehlt unter anderem an Lebensmitteln, Unterkünften, Arzneimitteln und sauberem Wasser.

    Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi sagte, Israel sei «direkt verantwortlich für die beispiellose humanitäre Krise». Diese sei das «absichtliche Ergebnis eines zerstörerischen Krieges aus Rache», sagte Al-Sisi. Israel müsse aufhören, Hunger als Waffe einzusetzen und die Lieferung von Hilfsgütern in das abgeriegelte Küstengebiet erlauben.

    2,5 Milliarden US-Dollar benötigt

    Das Palästinenserhilfswerk UNRWA hat nach Einrücken der israelischen Armee in Rafah seine Arbeit dort ausgesetzt. Ägypten hat zudem Hilfstransporte über den wichtigen Grenzübergang Rafah gestoppt aus Protest gegen Israels Übernahme der palästinensischen Seite des Übergangs. Der Grenzübergang Kerem Schalom in der Nähe wurde für Hilfsgüter inzwischen wieder geöffnet.

    Alle Grenzübergänge müssten geöffnet werden und mit voller Auslastung funktionieren, sagte UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths. Nach UN-Angaben werden 2,5 Milliarden US-Dollar benötigt, um die Menschen im Gazastreifen im Zeitraum von April bis Ende des Jahres unter anderem mit Lebensmitteln, Medikamenten und Unterkünften zu versorgen.

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    Kommentare

    User #1572 (nicht angemeldet)

    Wieviel spendet er? Wann verzichtet er auf die vielen Flüge und Essen?

    User #4385 (nicht angemeldet)

    So machtlos ist die UN. Wozu brauchen wir diesen Riesenapparat eigentlich. Der kostet nur und wie wir jetzt sehen, erreicht gar nichts.

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