Geldeinlagen in griechischen Banken gestiegen
Die Geldeinlagen der Griechen bei den Banken sind erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise wieder gestiegen. Analysten sagen, dass die langsame Rückkehr des Geldes mit der Ruhe zwischen Athen und seinen Gläubigern zu tun habe.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Geldeinlagen der Griechen bei einheimischen Banken sind erstmals seit der Finanzkrise wieder gestiegen.
- Die Rückkehr des Geldes kann damit zu tun haben, dass es keine Aufstände mehr zwischen Athen und seinen Gläubigern gab.
Die Geldeinlagen der Griechen bei einheimischen Banken sind vergangenes Jahr
erstmals nach Ausbruch der schweren Finanzkrise im Jahr 2010 wieder gestiegen.
Ende 2017 betrugen sie 126,35 Milliarden Euro und damit etwa fünf Milliarden
mehr als ein Jahr zuvor. Dies berichtete die griechische Finanzpresse am
Samstag unter Berufung auf die griechische Zentralbank.
Analysten gehen davon aus, dass die langsame Rückkehr der Gelder damit zusammenhängt, dass es seit Monaten keine Turbulenzen mehr zwischen Athen und seinen Gläubigern gegeben hat. Regierungschef Alexis Tsipras erklärt immer wieder, sein Land werde nach dem Ende des laufenden Hilfsprogramms Ende August 2018 wieder auf eigenen Beinen stehen können und setzt das Sparprogramm ohne grössere Streitigkeiten mit der EU, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und der Europäischen Zentralbank (EZB) in die Tat um.










