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    Gefechte im Jemen spitzen sich zu - UN warnen vor schweren Folgen

    Keystone-SDA
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    Jemen,

    Im Jemen spitzen sich die Gefechte um die ölreiche Provinz Marib im Norden auf dramatische Weise zu. In den vergangenen zwei Wochen wurden dabei Berichten zufolge Hunderte Kämpfer der Huthi-Rebellen und der jemenitischen Regierung getötet oder verletzt.

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    Der Bürgerkrieg im Jemen wütet seit 2015. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die schiitischen Rebellen, die bereits grosse Gebiete im Nordjemen beherrschen, wollen dort das letzte grosse von der Regierung kontrollierte Gebiet einnehmen.

    Aussenminister Ahmed bin Mubarak warf den Aufständischen vor, bewohnte Gegenden mit ballistischen Raketen anzugreifen. Die UN haben vor dramatischen Folgen gewarnt.

    Die Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden, hatten den Jemen 2014 überrannt und weite Teile des Nordens unter ihre Kontrolle gebracht. Mit schätzungsweise 180 000 bis 200 000 aktiven bewaffneten Kämpfern sind sie heute die stärkste Kraft. Im Norden kontrollieren sie nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Seit 2015 kämpft ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis an Seite der Regierung gegen die Rebellen.

    In dem verarmten Land tobt laut den UN die schwerste humanitäre Krise weltweit. Sollten die Huthis die Stadt Marib einnehmen, drohen nach Worten von UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock «unvorstellbare humanitäre Konsequenzen». Dort leben etwa zwei Millionen Vertriebene.

    Schon jetzt leben schätzungsweise 70 Prozent der Bevölkerung in Gebieten, die von den Huthis beherrscht werden. Die Rebellen kontrollieren auch die Hauptstadt, wichtige Häfen und Flughäfen. Sollten sie Marib einnehmen, hätten sie ausserdem die Kontrolle über einen Grossteil der Öl- und Gasproduktion. Beobachter fürchten, dass sie aus dieser dann noch stärkeren Position heraus weniger bereit wären, über ein Ende des Konflikts zu verhandeln.

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