Gaza-Film: Israelisches Militär weist Vorwürfe zurück

    Keystone-SDA
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    Italien,

    Die israelische Armee weist laut einer Stellungnahme Vorwürfe aus einer neuen Dokumentation über den Militäreinsatz im Gazastreifen zurück. Die Regisseure Yuval Abraham und Rachel Szor beleuchten in «NAZA» mutmassliche Mechanismen hinter den israelischen Luftangriffen.

    NAZA Abraham Szor
    Die Regisseure Yuval Abraham und Rachel Szor beleuchten in ihrem Dokumentarfilm «NAZA» mutmassliche Mechanismen hinter den israelischen Luftangriffen auf Gaza. - keystone

    Der Film erhielt nach seiner Aufführung bei den Filmfestspielen in Venedig am Donnerstag grossen Beifall und gilt als ein Favorit für den Goldenen Löwen. Verschiedenen Medienberichten zufolge applaudierte das Publikum rund 25 Minuten, was ein Rekord wäre.

    Die Filmemacher zeigen in der Dokumentation anonymisierte Interviews mit 24 israelischen Geheimdienstmitarbeitern, die detaillierte Einblicke in ihre Operationen geben. Sie wurden nachts auf Dächern in Tel Aviv befragt.

    Ein israelischer Armeesprecher kritisierte, dass der Film auf anonymen Aussagen von Personen basiere, deren Identität nicht überprüft werden könne – einschliesslich der Frage, ob sie in der Armee gedient hätten und in welcher Funktion.

    Die zitierten Auszüge enthalten laut Sprecher Behauptungen bezüglich nationaler und militärischer Strategien, die eindeutig über das Wissen von Soldaten der unteren Dienstgrade hinausgingen. Der Sprecher warf der Terrororganisation Hamas vor, militärische Infrastruktur gezielt in zivile Gebiete einzubetten.

    Der Sprecher erklärte weiter, ein Soldat, der Zeuge eines Rechtsverstosses werde, sei gemäss den militärischen Befehlen verpflichtet, diesen zu melden, damit geprüft werden könne, ob die Einleitung einer Untersuchung erforderlich sei. Dies gelte auch für Personen, die für den Film interviewt wurden.

    Zu den Vorwürfen über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sagte der Sprecher, Entscheidungen über die Auswahl und Genehmigung von Angriffen würden ausschliesslich von menschlichem Personal getroffen und nicht von Künstlicher Intelligenz.

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    Kommentare

    User #1190 (nicht angemeldet)

    Für den Antisemitismus schämen sich viele Menschen nicht, das ist eine Katasrophe.

    User #2036 (nicht angemeldet)

    Ich will die segnen die dich segnen und die fluchen die dich fluchen spricht der Herr der Welt der Gott Israels. Lasst euch warnen.

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