Ende des Ramadans in Gaza: Fastenbrechen zwischen Trümmern

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    Israel,

    Auch in Gaza wurde das Festenbrechen des Ramadans eingeläutet. Zwischen Trümmer gedenken die Bewohner ihren getöteten Angehörigen.

    Gaza Donald Trump
    Werden sich Israel und die Hamas auf einen Gaza-Deal einigen können? - dpa

    Nach dem Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan begehen viele Palästinenser im Gazastreifen das Fest des Fastenbrechens zwischen Trümmern und oft im Gedenken an getötete Angehörige. Augenzeugen zufolge herrscht auf den Strassen Stille statt – wie an den Feiertagen sonst üblich – geschäftiges Treiben. Viele Menschen sprechen einander laut Augenzeugen ihr Beileid aus, statt sich frohe Festtage zu wünschen.

    Feierstimmung kommt auch angesichts der neuen israelischen Angriffe gegen die islamistische Hamas bei vielen Eltern nicht auf. «Früher habe ich meinen Kindern ihre beste Kleidung angezogen und mit ihnen Verwandte besucht», erinnert sich Amina Al-Nadschar aus Rafah. Nun fragten ihre drei Kinder, warum sie für Eid al-Fitr nichts Neues zum Anziehen hätten. «Wie soll ich ihnen sagen, dass wir kaum genug zu essen haben?», sagt die Mutter, während sie über das kaputte Kleid ihrer Tochter streicht.

    Im Gazastreifen sei an den Festtagen die Luft nicht mehr vom süssen Duft des Feiertagsgebäcks erfüllt, sondern oft vom beissenden Rauch der Angriffe und Kämpfe, berichten Anwohner der Deutschen Presse-Agentur weiter.

    Ein Grossteil der Bevölkerung lebt nach eineinhalb Jahren Krieg zudem in Notunterkünften und Zelten. Vor allem für die Kinder, die während der Festtage normalerweise Geschenke und Süssigkeiten bekommen, versuchen die Menschen im Gazastreifen aber trotz der widrigen Umstände einige Traditionen zu wahren. Eltern machen ihren Töchtern und Söhnen Augenzeugen zufolge etwa mit Orangen eine kleine Freude.

    Auslöser des Gaza-Kriegs war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der Hamas sowie anderer extremistischer Palästinenserorganisationen am 7. Oktober in Israel verübt hatten.

    Kommentare

    User #1350 (nicht angemeldet)

    Die Schweiz hat die humanitäre Pflicht diesen armen Menschen zu helfen. Herr Jans soll sofort einige Flugzeuge Richtung Gaza starten und die Menschen in die Schweiz fliegen lassen.

    User #2841 (nicht angemeldet)

    Am 7.Oktober haben Sie gefeiert und Süßigkeiten verteilt.

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