ECOWAS vertagt Entscheidung zu Sanktionen gegen drei Länder

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    Ghana,

    Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) diskutiert über die Sanktionierung dreier Länder. Der Entscheid wurde verschoben.

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    Die Ecowas-Delegation am Flughafen von Bamako. (Archiv) - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Militärmachthaber in Burkina Faso, Guinea und Mali sollen sanktioniert werden.
    • Einen entsprechenden Entscheid hat die ECOWAS aber nun vertagt.

    Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) hat ihre Entscheidung zu Sanktionen gegen die Militärmachthaber in Burkina Faso, Guinea und Mali vertragt.

    Es werde bei einem weiteren Gipfeltreffen in Ghanas Hauptstadt Accra am 3. Juli erneut darüber beraten, sagte ein Vertreter der ghanaischen Präsidentschaft am Samstag. Ein Gipfelteilnehmer sagte, die Staats- und Regierungschefs hätten sich nicht einigen können, «insbesondere in Bezug auf Mali».

    Militärputsche in Mali

    In Mali hatten im August 2020 und im Mai 2021 Militärputsche stattgefunden. In Guinea putschte das Militär im September 2021, in Burkina Faso im Januar dieses Jahres. Die ECOWAS hat deshalb die Mitgliedschaft aller drei Länder ausgesetzt.

    Gegen Mali verhängte die Wirtschaftsgemeinschaft im Januar schwere Sanktionen, weil die Militärmachthaber eine rasche Rückkehr zur Zivilregierung ablehnten. Guinea und Burkina Faso drohte die ECOWAS mit ähnlichen Massnahmen.

    Die Machthaber in Burkina Faso betonten im April, sie wollten an einer von ihnen angekündigten dreijährigen Übergangsperiode bis zu Neuwahlen festhalten. Guineas Junta-Chef Mamady Doumbouya erklärte, er plane eine 39-monatige Übergangszeit bis zur Rückkehr zur Zivilregierung. Oppositionspolitiker verurteilten dies.

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