Drohnenangriffe in Kurdenregion im Nordirak
Im Norden des Iraks ist es zu Drohnenangriffen gekommen. In Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan, sei dabei ein Kämpfer der Kurdenmiliz Peschmerga und seine Frau getötet worden.

Das schrieb der Ministerpräsident der Kurdenregion, Masrur Barsani, auf der Plattform X. Er verurteile den Angriff aufs Schärfste. Nach Angaben des Gouverneurs war Erbil seit Montagabend Ziel von mindestens zehn Drohnenangriffen. Zum Ursprung der Drohnen gab es zunächst keine Angaben.
Ziele in der Region Kurdistan stehen immer wieder unter Beschuss durch den Iran und ihm nahestehende schiitische Milizen im Irak. Teheran betrachtet die autonome Region Kurdistan als Verbündeten des Westens und Israels auf irakischem Boden. In Erbil befindet sich ein multinational genutzter Stützpunkt, auf dem Soldaten der USA und auch der Bundeswehr stationiert sind. Auch dieser stand schon unter Beschuss.










